Kaffee: Ein Tag im Zeichen unseres liebsten Muntermachers

von in Arbeitsleben am Donnerstag, 1. Oktober 2015 um 10:24

Er bringt uns durch müde Montage, zähe Meetings und versüßt die Pause: Die Rede ist von Kaffee. Kaum ein Büro oder Arbeitsplatz, an dem es ohne den schwarzen Muntermacher geht. Egal, ob mit Zucker, Milch oder schwarz getrunken – Kaffee ist in Österreich das Pausengetränk Nummer Eins. Am 29. September lässt der Internationale Tag des Kaffees das beliebte Getränk weltweit hochleben, am 1. Oktober feiert Österreich seinen Tag des Kaffees. Was Beethoven mit Espresso gemeinsam hat, Butter in Kaffee zu suchen hat und wie die Kaffeepause bei karriere.at aussieht  – ein paar Fakten rund um den Muntermacher:

Es geht nicht ohne Kaffee

Bei der Frage: Vollautomat, Kapselmaschine oder Filterkaffee mögen sich die Geister ja scheiden, bei einem sind sich die Österreicher aber einig: Es geht nicht ohne Kaffee – schon gar nicht am Arbeitsplatz. Fakten aus einer Studie zum Thema Kaffee am Arbeitsplatz, durchgeführt von Marketagent im Auftrag des Österreichischen Kaffee- und Teeverbandes:

  • Für 9 von 10 Österreichern ist die Pause am Arbeitsplatz unweigerlich mit einer Tasse Kaffee verbunden.
  • 71 Prozent können sich nicht vorstellen, im Büro keinen Kaffee zu trinken.
  • Die Kaffeepause wird am häufigsten genutzt, um eine Tasse Kaffee zu genießen.
  • Kaffee ist das am häufigsten konsumierte Getränk im Büro, auf Platz zwei folgt Mineralwasser, dann Tee.
  • Frauen trinken am liebsten einen Verlängerten, Männer greifen eher zum Espresso.

Kaffee soll laut den Österreichern vor allem eines: Gut schmecken. Kompromisse möchte man in Punkto Wohlgeschmack keine eingehen. Zu koffeinhaltigen Getränken wird besonders oft bei Stress gegriffen.

karriere.at und Kaffee: Eine Liebeserklärung

Kaffee ist aber nicht nur ein Muntermacher sondern wird auch gleichgesetzt mit Geselligkeit und Entspannung. Bei der Kaffeepause am Arbeitsplatz geht es also nicht nur um Kaffeekonsum, sondern vor allem um die gesellige Runde. Im Schnitt werden zwei Tassen pro Arbeitstag getrunken. karriere.at ist übrigens ebenfalls in fester Hand der „Kaffeetanten“: Rund 2.700 Tassen Kaffee konsumieren wir Karriereköpfe monatlich. Dafür sorgt der unermüdliche Einsatz unserer zahlreichen Kaffeemaschinen und ein unerschöpflicher Vorrat an Fair Trade Bio-Kaffee. 230kg Kaffeebohnen wanderten heuer bereits durch Mahlwerk und Maschinen, gut 940 Liter Milch wurden mit Kaffee konsumiert. Damit wird auch klar, welche Kaffeekreationen bei karriere.at am liebsten getrunken werden: Cappuccino und Café Latte sind am beliebtesten.

Arbeiten im Kaffeehaus

Wissenswertes rund um das schwarze Gold

  • „Flat White“ ist der neue Capuccino, der vor einiger Zeit auch in Europa seinen Siegeszug antrat. Er besteht aus einem Espresso oder doppeltem Ristretto und aufgeschäumter Milch. Im Gegensatz zum Cappuccino wird für das Aufschäumen aber viel weniger Luft verwendet.
  • Mit der Kaffeekantate hat Johann Sebastian Bach der Sitte des Kaffeetrinkens bereits kurz nach 1734 ein eigenes Musikstück gewidmet – uraufgeführt in einem Kaffeehaus in Leipzig.
  • Mehr als 40 verschiedene Kaffeekreationen sind in Österreich zu haben – vom Einspänner über den Franziskaner bis hin zum Maria-Theresia-Kaffee. Am liebsten bestellt werden die klassische Wiener Melange und der Kleine Braune.
  • Ludwig van Beethoven bereitete seinen Morgenkaffee mit exakt 60 Bohnen zu. Zum Vergleich: Für einen guten Espresso werden rund 50 Bohnen benötigt.
  • Drei US-Städte haben Kaffee auch im Namen: Coffee Springs in Alabama, Fort Coffee in Oklahoma und Coffee City in Texas.
  • Power pur – das verspricht der „Bulletproof Coffee“. Man nehme: Eine Tasse Filterkaffee, ein Stück Butter, ein Teelöffel Kokosöl – gut durchmixen, fertig. Soll auf schnellem Weg jede Menge Energie liefern. Über den Geschmack lässt sich streiten.
  • Für den Energieschub im Kaffee sorgt Koffein – und an dessen Entdeckung ist der Dichter Goethe angeblich nicht unschuldig. Er übergab dem Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge 1819 in Jena ein Päckchen Kaffeebohnen und den Rat, diese zu untersuchen.
  • In Versuchen mit Pilzen, Bakterien und Algen zeigte sich, dass Koffeein Mutationen auslösen kann. Die mutagene Wirkung auf den Menschen konnte nicht nachgewiesen werden – das Erscheinen von Coffee-Man im Kampf gegen entkoffeinierten Kaffee lässt also noch auf sich warten.

Latte Art für Anfänger

Wenn schnöder Milchschaum nicht genug ist: Latte Art widmet sich voll und ganz der kreativen Gestaltung von Milchschaum. Von grafischen Mustern bis hin zu kleinen Gemälden ist alles möglich – genug Übung vorausgesetzt. Ein Tutorial als kleine Starthilfe für die nächste Kaffeepause:

Bildnachweis: lightwavemedia / Shutterstock; Eugenio Marongiu / Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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