So informieren sich Absolventen über Arbeitgeber und Jobs

von in HR am Mittwoch, 24. Juni 2015 um 10:25

Job nach dem Studium gesucht? Um sich über Arbeitgeber zu informieren, ist die Website eines Unternehmens für Absolventen Anlaufstelle Nummer Eins. Zu diesem Ergebnis kommt die Kienbaum Absolventenstudie. Sie hat die Karriere- und Berufswünsche von rund 600 Studierenden, die kurz vor dem Abschluss stehen, untersucht.

Recruiting-Apps sind uninteressant

Die Website eines Unternehmens ist für Hochschulabsolventen allererste Anlaufstelle wenn es darum geht, sich über einen Arbeitgeber zu informieren oder einen Job nach dem Studium zu suchen: 94 Prozent der von Kienbaum befragten Studierenden gibt an, einen Blick auf die Website zu werfen, um sich Infos über Jobs und Karrieremöglichkeiten zu holen. Die Hälfte der Befragten gibt an, Karrieremessen für das Kennenlernen potenzieller Arbeitgeber zu nutzen. Genauso viele Studierende nutzen Online Job-Portale, um nach offenen Stellen zu suchen. Der Recruiting-Flop schlechthin: Apps. Nur drei Prozent nutzen Recruiting-Apps als Informationskanal. „Eine zeitgemäße Karriere-Website ist nach wie vor das A und O für einen erfolgreichen Arbeitgeberauftritt“, sagt Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer von Kienbaum Communications.

Informationen auf vielen Wegen

Absolventen verlassen sich allerdings nicht auf eine einzige Informationsquelle. Sie setzen auf einen breiten Mix an Kanälen, aus denen sie Infos zu Arbeitgebern beziehen. Die Suche in Google ist für viele der erste Schritt bei der Beschaffung von Infos: 39 Prozent der Studierenden nutzen die Suchmaschine. Wer als Arbeitgeber kein Augenmerk auf sein Google-Ranking legt, vergibt hier große Chancen. Businessnetzwerke im Web werden von rund einem Drittel der Befragten genutzt, auf private Social Networks wie Facebook & Co. greifen nur elf Prozent zurück.

Kienbaum Absolventenstudie

Erzähl mal: Wie arbeitet es sich dort?

Mundpropaganda ist für fast die Hälfte ein bevorzugter Weg, sich über ein Unternehmen schlau zu machen: Befragt werden befreundete Mitarbeiter des Arbeitgebes, den man als Absolvent ins Auge fasst. Jeder Fünfte nutzt außerdem Arbeitgeber-Bewertungsportale, genauso viele nutzen Medienberichte. Mitarbeiter zu Botschaftern der eigenen Arbeitgebermarke zu machen, wird also immer wichtiger.

Bildnachweis: l i g h t p o e t / Shutterstock; Kienbaum (Grafik)

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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