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it index 150x150 IT Boom   Programmierer coden sich den längeren Ast!Stellenabbau? Regression? Nicht im IT-Bereich! Spezialisten im Bereich IT sind gefragt wie lange nicht. Das unterstreichen die aktuellen Ergebnisse des it-Indikators im dritten Quartal. Um fast ein Drittel (30 Prozent) haben die einschlägig geschaltenen Stellenangebote (insgesamt 5.054) im Vergleich zum Vorjahr zugelegt, verglichen mit dem Beginn des dritten Quartals 2011 noch um satte 21 Prozent! Beonders nachgefragt heuer: Programmierer! Für diese wurden heuer bereits so viele Stellen geschalten, wie im gesamten abgelaufenen Jahr.

grafik it1 300x176 IT Boom   Programmierer coden sich den längeren Ast!“So wie die Konjunkturprognosen aussehen, ist die boomende Nachfrage nach IT-Fachkräften die Überhitzung vor dem Absturz”, deutet Personalberater Robert Fitzthum die neuen Daten. Sieht man sich die Entwicklung des Jobangebotes an, lässt sich erkennen, dass gerade die Berufe der SAP-Programmierer mit einem Plus von 60 Prozent und die IT-Leiter mit 35 Prozent Plus eine immense Steigerung zur ersten Jahreshälfte hinlegen konnten. Auch Programmierer – vom Anzeigenvolumen her gesehen das größte Segment – können mit einer Steigerung von 19 Prozent zum Vorquartal durchaus zufrieden sein.

IT-Spezialisten im Vormarsch

grafik it2 232x300 IT Boom   Programmierer coden sich den längeren Ast!Die IT-Berufe erleben einen enormen Aufschwung, besonders wenn man sich die Vergleiche zum Vorjahr ansieht. So gehören zu den großen Gewinnern vor allem die Systembetreuung aber auch die Programmierung. Im Gegensatz dazu mussten die Bereiche Vertrieb, IT-Projektmanagement und auch die Netzwerker einen Verlust hinnehmen.

Die Nachfrage nach Programmierern habe in den ersten drei Quartalen 2011 bereits das Gesamtvolumen von 2010 erreicht. Und der heimische Markt scheint bereits ausgereizt zu sein, fügt Fitzthum hinzu: “Die Öffnung des Arbeitsmarktes für Angehörige sogenannter Drittstaaten beziehungsweise die Beschleunigung der Verfahren wird mehr und mehr zu einer Schlüsselfrage für das Wachstumspotenzial unserer IT-Industrie in den kommenden Jahren.”

Kommentare (7)

  1. Den klassischen “Programmierer” gibt es, meiner Meinung nach, nicht mehr bzw. ist diese Spezies im Aussterben begriffen.

    Programmierer = Person, der man eine klar definierte Aufgabe gibt und die dann “stur” runter programmmiert/codiert.

    Software Entwickler = Person, die zwar auch nach bestimmten Vorgaben entwickelt, aber weinen gewissen Freiraum nützen kann, um Aufgaben zu lösen. Wie diese Aufgaben gelöst werden (z.B. mit welchen Tools etc.) bleibt dem Entwickler überlassen.

    Harald | Samstag, 29. Oktober 2011 um 13:41 Uhr
  2. Guten Tag,

    eher selten, dass ich ein Kommentar abgebe aber ich möchte hier wirklich mal bzgl. der Öffnung des Arbeitsmarktes sagen.

    Wenn sie meinen, dass IT Fachkräfte in Österreich jetzt durch andere aus dem vorwiegend osteuropäischen Ausland ersetzt werden dann glaube ich das nicht.
    Ich weiß nicht anhand welcher Aufgaben man einen “Programmierer” spezifiziert aber von reinem codieren ist man schon einige Zeit weg. Mittlerweile gibt es für die meisten Bereiche bestimmte Frameworks, worauf der “Programmierer” aufsetzt bzw. damit arbeitet, dafür benötigt er natürlich gewisse Programmierkenntnisse jedoch sicherlich nicht in der Tiefe wie wenn er vor 10 Jahren noch eine bspw. Windows Anwendung geschrieben hätte. Von der Produktivität möchte ich jetzt gar nicht reden…
    Demzufolge hat sich der Programmierer in einen Softwareentwickler gewandelt, was wiederum bedeutet, dass dieser sich nun mit ganz anderen sprich Verwaltungs- oder Managementaufgaben beschäftigen muss. Konkret meine ich damit Architektur oder Anforderungsmanagement um nur wenige zu nennen. Und jetzt kommt der Punkt auf den ich hinaus will – denken sie denn wirklich dass ein Programmierer ausserhalb unseres Kulturkreises die Anforderungen für eine Software erörtern kann oder gar die Software so skalierbar aufbauen um für gesetzliche Änderungen gewappnet zu sein? Wenn ja dann wird er wohl über kurz oder lang seine Zeit auch in unserem Kulturkreis verbringen müssen, was ihn aber für Arbeitgeber sicherlich nicht billiger macht…

    Vielleicht noch etwas zum Nachdenken…Wie viele nicht ansässige Programmierer können wohl ein CRM System in einem steirischen KMU implementieren bzw. entwickeln?

    Wenn man glaubt hier sparen zu können in dem man bspw. im Osten zukauft, wird man unter Garantie eines besseren belehrt!

    Norbert Haberl | Freitag, 18. November 2011 um 09:05 Uhr
  3. [...] habe sich auch gezeigt, dass gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Schlüsselpositionen mit ausreichend qualifiziertem Personal besetzt sein sollten: “Die Nachfrage nach [...]

  4. > Wenn man glaubt hier sparen zu können in dem man bspw. im Osten zukauft, wird man unter Garantie eines besseren belehrt!

    Leider “funktioniert” Lohn-Dumping hier sehr gut … Kaputt-Sparen könnte man das nennen. Es gibt viele gute bzw. sogar geniale Programmierer aus dem “Osten”, die für einen Bruchteil eines gleichwertigen “Ansässigen” coden …

    > Wie viele nicht ansässige Programmierer können wohl ein CRM System in einem steirischen KMU implementieren bzw. entwickeln?
    Viele, wenn die Anforderungen entsprechend gut und klar definiert sind bzw. wird man heutzutage ein CRM nicht von 0 weg entwickeln, sondern ein “Basis-Produkt” nehmen, und entsprechend “customizen” …

    Btw: “Sie” schreibt man in diesem Fall immer noch groß (nicht gross *fg*) – gibt da einen Spruch aus den 90ern: Ermögliche es, einem Programmierer ein Programm in Deutsch zu schreiben und du (hier klein, da persönliche Anrede) wirst feststellen müssen, dass sie (auch hier klein *fg*) kein Deutsch können.

    Harald-René Flasch | Sonntag, 15. Januar 2012 um 00:33 Uhr
  5. [...] für das Wachstumspotenzial unserer IT-Industrie in den kommenden Jahren”, fordert Robert Fitzthum, Personalberater und Herausgeber des [...]

  6. [...] diese Bereiche schneller als der Markt entwickelt haben. Programmierer (-1 Prozent/1.749 Jobs), im Sommer von Unternehmen noch heiß begehrt, erfahren bereits eine gewisse Abkühlung. SAP-Personal findet verglichen mit den Vorquartalen [...]

  7. [...] IT-Leiter (plus 52 Prozent!) und Datenbank-Experten (plus 43 Prozent) schneller als der Markt gewachsen. Verlierer gibt es mit je minus sechs Prozent bei den Systembetreuern und den Vertrieblern. Sie [...]

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