I don’t like Mondays: Neun Dinge, die Ihren Montag besser machen!

von in Arbeitsleben am Montag, 18. April 2011 um 12:29

Montag – der ideale Zeitpunkt um so richtig motiviert zu sein! Das sind Sie nicht?!?! Sollten Sie aber. Das karriere.blog hilft Ihnen heute auf die Sprünge – mit neun Dingen, die Sie für die Arbeitswoche pushen, die Ihnen den Tag versüßen und die man sich selbst als „Karotte“ vor die Nase hängen kann. Egal ob Belohnungskaffee, Stimmungsmusik oder die Vorfreude auf das nächste Wochenende. Denn jeder weiß: Je mehr kleine Dinge jemand hat, über die man sich freuen kann, umso positiver die Grundeinstellung. Auch im Job.

Stimmungs-Turbo Wetter

Binsenweisheit, trotzdem für viele extrem wichtig: Scheint die Sonne wenn der Wecker klingelt, steht man leichter auf, als wenn Regentropfen als Fenster prasseln. Stimmen Zeitbudget und Wetter, sollte jede Gelegenheit genutzt werden, um ein paar Sonnenstrahlen zu ergattern. Tipp: Eine Straßenbahnstation früher aussteigen und die letzten Meter zu Fuß gehen! Denn Sonnenlicht macht Sie fit – es regt die Serotoninproduktion an und weckt Sie so richtig auf!

Wachmacher: Kaffee & Co.

Knappe tausend Tassen Kaffee trinkt der Österreicher pro Jahr, wie Kollege David vor einigen Monaten recherchiert hat. Der Bohnensaft ist zweifellos das Gebräu, ohne das in den heimischen Büros gar nichts geht! Und er gehört für die meisten zum Frühstück dazu wie Micky Krause zum Ballermann.
Fest steht: Egal, ob Sie zu den „Zuhausefrühstückern“ oder „Imbüromampfern“ gehören – nutzen Sie diese Zeit jedenfalls bewusst für sich! Denn auch wenn jeder immer wieder einmal dagegen verstößt, sollte man die Zeit, die Grundbedürfnisse des Körpers benötigen, keinesfalls anderen, stressigen Dingen opfern. 10 Minuten Zeitung, Kaffee und Marmeladesemmerl – der Luxus im Kleinen.

Clap your hands – say: „Yeah!“: Musik

Für viele ist die Arbeitswoche schon gelaufen, bevor sie überhaupt noch am Arbeitsplatz angekommen sind: Vollgestopfte Busse, Züge und Straßenbahnen. Pendler-Horror Stau. Dinge, die sich nicht vermeiden lassen. Irgendwie muss man ja ins Büro. Ein Trick, der helfen kann: Die „vergeudete“ Wegzeit als „gewonnene“ Zeit für sich zu betrachten. Zum Beispiel zum Lesen oder – noch besser – Musik hören! Wann haben Sie sonst Zeit, sich das aktuelle Album ihrer Lieblingsband in Ruhe reinzuziehen? Eben. Und dass Musik DER Stimmungsaufheller schlechthin ist (noch dazu wenn das Wetter perfekt ist), weiß jeder – worauf warten Sie noch? Playlist zusammenstellen und los geht’s! Idealerweise mit einem anderen Song, als diesem hier.

Arbeit ist die Zeit zwischen zwei Wochenenden:

Zehren Sie vom Wochenende! Logisch, jeder denkt sich nach zwei Tagen Auszeit, Entspannung, Freunden, Party, Natur, Sport, Familie (Liste könnte beliebig fortgesetzt werden…) „ICH – WILL – NICHT!!!“. Das ist auch berechtigt. Aber einen großen Gefallen tut man sich nicht wirklich damit. Leichter ist es, das Wochenend-Feeling immer wieder kurz in die Arbeitstage einzubauen, weil das auch die Hoffnung auf den kommenden Freitag nährt (…und der kommt bestimmt!): Kollegen von den Erlebnissen erzählen und sich an Planungen für bevorstehende Unternehmungen erfreuen!
Und: Bevorstehende Feier- und Zwickeltage als „Bonus“ an Freizeit sehen, nicht als „Das steht mir ohnehin zu!“ (was natürlich so ist – aber: Warum sollte Selbsttäuschung nur ins Negative funktionieren?)

Schon gehört…? Tratsch macht Arbeit spannend:

Wie im vorangegangen Artikel angedeutet ist der Tratsch mit Kollegen absolut wichtig! Nicht nur, um sich mit seinen Erzählungen die Gründe zur Vorfreude wieder selbst vor Augen zu führen. Sondern auch, weil es Teams stärker macht, wie Personalexperten wissen: Klatsch und Tratsch über Kollegen und die damit unvermeidlichen Gerüchte wecken die Neugierde in uns – weil bei Gerüchten eben noch die Bestätigung fehlt. Und man will wissen, wie es weitergeht…wie bei einer gut gemachten Soap. Außerdem schweißt er Teams zusammen – am besten, wenn es „gegen oben“ geht. Die Geschichte mit dem gemeinsamen Außenfeind funktioniert eben immer noch am besten.

Struktur, Struktur, Struktur!

Was einen Montag auch oft so bedrohlich wirken lässt, ist die Fülle an unerledigten Aufgaben, die mit dem Dienstbeginn oft auf einen warten. So große und viele Baustellen, die in ihren Ausmaßen einfach nur mehr bedrohlich wirken. Hier hilft nur noch Struktur: Wie in unseren „Zehn Tipps zum Durchhalten“ beschrieben, bringt es nichts, wie ein Besessener draufloszuarbeiten, wenn die Arbeitseinteilung fehlt. Den Tag, die Woche, das Monat planen und einteilen – To-Do-Lists schreiben und Erledigtes streichen! Alle Tipps finden sich übrigens hier!

Essen für das Firmenwohl:

Schon die Seefahrer wussten: Stimmt die Verpflegung nicht, herrscht Meuterei-Gefahr! Die Mittagspause inklusive Essen sollte einen wesentlichen Stellenwert im Arbeitstag einnehmen: Nicht nur, dass sie den Tag in zwei Hälften teilt (wo wir wieder bei Punkt 6 angelangt wären), sondern sie hilft tatsächlich beim Enstpannen – wenn man sie nur zulässt! Denn Verlangen wie Hunger, Durst, Frischluft, Toilette & Co. sind keine Luxus-Gelüste, die sich neben der Tagesaufgabe irgendwie ausgehen müssen – sie sind die elementarsten Bedrüfnisse, die Menschen haben. Ignoriert man sie auf Dauer, befindet man sich bereits bei Punkt drei der Burnout-Spirale (siehe Bild). Und diese führt nie nach oben.

Auch für Meetings gilt: Alltrag raus, Spannung rein!

Für viele der Produktivitätskiller schlechthin, nach dem Motto „Viele gehen rein, wenig kommt raus“. Wenn Sie es selbst in der Hand haben, Besprechungen mitzugestalten – lassen Sie sich etwas Neues einfallen, zum Beispiel bei Präsentationen. Ihre Kollegen und auch Sie selbst werden profitieren. Gerade am Nachmittag, wenn nach dem Schlemmen die Müdigkeit kommt.

Karotten sind gut!

Manche brauchen sie – die persönliche Karotte vor der Nase! Wenn am Nachmittag die Arbeitsstunden länger werden und die Energie schwindet – belohnen Sie sich mit Pausen! Denn nicht nur Wissenschaftler wissen: Unterbrechungen machen uns besser! Einzig das Verhältnis Belohnungs-Pause vs. Arbeitsleistung sollte man überdenken, bevor man den wegen der höheren Rauchpausen-Frequenz schimpfenden Chef mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen konfrontiert.

I want to break free – Feierabend!

Was das Wochenende im Großen ist, ist der Feierabend im Kleinen: Zeit für sich selbst. Das Problem dabei: Die wenigsten können diesen auch einfach nur genießen, gerade weil dann erst richtig der Familienstress losgeht und Dinge erledigt werden müssen, die sich untertags nie ausgehen (Post, Einkauf, Hausübungen mit Kindern, Putzen….). Trotzdem: Dinge, die einem wichtig sind, sollten im Tagesplan denselben Stellenwert haben wie Business-Termine: Die wöchentliche Fußball-Runde. Oder die gemeinsame Desperate-Housewives-Damenparty. Oder die Stunde Laufen im Dämmerlicht.„Fixe Anker im Terminkalender“, die helfen, chronisch leere Akkus aufzuladen.

Christoph Weissenböck

Christoph Weissenböck macht Kommunikation bei karriere.at. Und dazwischen Blogposts. Schreiben ist für ihn mehr als ein Job.

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