Handy, Angeber, Mundgeruch: Die schlimmsten No-Go’s zum Thema Benehmen

von in Arbeitsleben am Donnerstag, 21. März 2013 um 11:24

Früher war alles besser. Ein Satz, von dem mit Gewissheit behauptet werden kann, dass er nicht stimmt. Bei zumindest einer Sache, und zwar dem Verhalten unseren Mitmenschen gegenüber, dürfte in diesem jedoch mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit liegen. Zumindest sind fast die Hälfte der Österreicher dieser Meinung. Laut einer aktuellen Studie verlieren die Benimm-Dich Regeln immer mehr an Bedeutung, 46 Prozent aller Österreicher haben das Vertrauen in einen korrekten Umgang miteinander schon verloren.

Vor allem Frauen vermissen gutes Benehmen

Für fast die Hälfte der für die market-Studie Befragten haben sich Anstand und Benehmen verschlechtert. Vor allem Frauen bemängeln demnach den Schwund an gutem Benehmen. Dass sich der zwischenmenschliche Umgang verbessert hat, glauben nur 13 Prozent der Befragten. Weitere 41 Prozent meinen, die Umgangsformen im täglichen Leben hätten sich in den vergangenen Jahren gar nicht verändert. Doch was sind die Verfehlungen, die fast die Hälfte der Österreicher zunehmend stören? Hand aufs Herz: Dachte man beim Lesen bisher vielleicht noch, man selbst verhalte sich stets korrekt, so wird sich dies bei der Lektüre von dem größten No-Go bei dem einen oder anderen gleich ändern … Denn Nummer Eins der Störfaktoren beim Umgang mit anderen Menschen ist ausgerechnet die unentwegte Verwendung des Handys. Hier die Top 10.

Die Top 10 Benimm-No-Go’s

  1. Unentwegt das Handy oder Smartphone benutzen, anstarren oder verwenden
  2. Angeber, die sich selbst in den Mittelpunkt stellen
  3. Anderen ins Wort fallen, andere nicht ausreden lassen
  4. Schlürfen, laut essen
  5. Mundgeruch
  6. Dem Gesprächspartner nicht in die Augen sehen
  7. Unangenehmer Achselgeruch (zum Beispiel beim Sitznachbarn in der Straßenbahn)
  8. Schmutzige, erotische Mails oder SMS von Unbekannten
  9. Bei Gesprächen berührt, angetascht werden
  10. Männer, die im beruflichen Alltag schmutzige Witze zur Auflockerung erzählen

Kann man die meisten der Punkte für sich (hoffentlich) noch ausschließen, ist ausgerechnet Punkt eins, die große Liebe zum Handy, wohl bei vielen ein Treffer ins Schwarze. Weniger störend empfinden die Österreicher hingegen die Tatsache, wenn jemand bei privaten Essenseinladungen nichts mitbringt, ein Paar in der Öffentlichkeit schmust oder ein Unbekannter einen anstarrt. Auch spannend ist zudem, dass ein Zuviel an Parfum oder Rasierwasser zwar stört, jedoch weit noch nicht so sehr, wie ein Zuviel an Eigengeruch.

Für die Umfrage wurden im Febraur 400 Personen per Online-Interviews befragt.

Bildnachweis: Everett Collection / Quelle Shutterstock, market

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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