Gehalt 2013 – Technik & Entwicklung: „Mit der Komplexität steigen die Gehälter“

von in Gehalt am Montag, 7. Oktober 2013 um 10:25
Ein vorletztes Mal nimmt C2X-Gehaltsexperte für die dritte große karriere.at-Gehaltsserie die Einkommen ins Visier. Heute dreht sich alles um den Bereich Technik und Entwicklung. Die große Frage lautet erneut: Wer verdient was und warum? In zwei Wochen beim großen Finale an dieser Stelle das Finanz- und Rechnungswesen.

Besonders krisenresistente Struktur

Bruno Gangel, C2X

Bruno Gangel, C2X

„Es ist ja leider nicht gerade so, dass Österreich eine lange und erfolgreiche Tradition internationaler Großindustrie hat. Wir haben wohl unsere markanten und auch sehr erfolgreichen Industriebetriebe, aber diese bleiben doch eher die Ausnahmen. Dabei lag und liegt es keineswegs an der Kreativität, an der Flexibilität oder am Erfindergeist. Aber den Weg in den Markt haben viele Ideen nicht oder nur mit geringerer Bedeutung geschafft. Heute haben wir eine interessante Mischung aus wenigen Großkonzernen und vielen Mittelbetrieben, die nicht nur produzieren, sondern – oft in enger Abstimmung mit ihren Kunden – ihre Produkte weiter entwickeln und verbessern. Diese Struktur war immer besonders krisenresistent – auch heute noch. Immer noch gilt, dass mit der Komplexität der Aufgabe auch die Gehälter deutlich steigen. Grundsätzlich sind die Einkommen stabil geblieben, haben aber auch unterdurchschnittlich zugelegt. Die Dauer der Krise hat aber auch zu einigen Marktrückgängen geführt: Sowohl in der produktionsnahen Entwicklung, als auch in den Labors werden Neuzugängen sparsamer entlohnt“, erklärt Gehaltsexperte Bruno Gangel.

Die Gehaltsangaben im Überblick

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Die gesamte Gehaltstabelle gibt es natürlich auch wieder zum Download.

Erfolgsabhängige Entlohnung

Technische Positionen machen in der Regel beim unternehmensweit geltenden Gehaltsmodell mit, erklärt Gangel. Firmen mit modernen Personalinstrumenten können aber auch eigene Zielmodelle haben. „Insgesamt gibt es für knapp die Hälfte der Funktionen eine erfolgsabhängige Entlohnung, der Anteil am Gesamteinkommen liegt bei 10 bis 15%. Bei einer ausgesprochenen Spezialistenaufgabe kann der variable Anteil in Einzelfällen auch höher sein.“ Weitere Nebenleistungen gibt es, so der Gehaltsexperte, nach Bedarf (zB. Dienstwagen) oder im Rahmen der allgemeinen Firmenpolitik (Kantine etc.).

In der Serie Gehalt 2013 bereits erschienen:

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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