Die Arbeitswelt der Frau S. – Urlaubstipps für Workaholics

von in Arbeitsleben am Freitag, 7. Juni 2013 um 10:05

Juhuuu, die Urlaubszeit rückt immer näher! Sommer, Sonne und Erholung pur! Zumindest für die meisten von uns. Eine Gruppe aber bekommt jetzt schon Magenschmerzen bei dem bloßen Gedanken 2 Wochen oder länger gar nichts zu tun! Für echte Workaholiker ist die Urlaubszeit nämlich eine wahre Folterzeit. Aber keine Sorge – Rettung naht! Hier sind schon mal die besten Urlaubs-Tipps für alle Arbeitsbienen, die es einfach nicht lassen können.

Eine Gastkolumne von Sandra Gortva

Tipp 1: Urlaub am Bauernhof

Für all jene, die trotz Arbeitsstress von der Natur gar nicht genug bekommen können und einfach gerne selber anpacken, ist Urlaub am Bauernhof die richtige Wahl. Zurück zum Ursprung heißt es da in vielen Fällen. Noch bevor der erste Hahn kräht, läutet bereits der Wecker und der Tag kann beginnen. Ob Stall ausmisten, die Tiere versorgen, beim Ernten mithelfen, diverseste Produkte selber herstellen: Langeweile kommt hier nicht auf und die gute Luft gibt es kostenlos obendrein. Aber nicht nur diese. Sparfüchse aufgepasst: Logis und Essen gibt es im Idealfall ebenfalls gratis dazu – wenn man wirklich als Arbeitskraft anheuert. Sogar ein kleines Taschengeld kann man sich auf der einen oder anderen Alm erwarten. Wenn das mal nicht eine gelungene Alternative ist?

Tipp 2: SurflehrerIn

urlaubstipps surfenWer seinen Urlaub trotz allem am sonnigen Strand und in den perfekten Fluten verbringen möchte, kann sich auch mal als SurflehrerIn probieren. Neben einer großen Vorratspackung an Sonnencreme fehlt dann nur noch das Surfbrett und die Sache ist geritzt. Von früh bis spät kann man sich hier „arbeitstechnisch“ austoben. Falls PartnerIn vorhanden ist, ihm oder ihr gleich einen Privatkurs oder eine ganze Edition an Sommer-Schmökern für den Strand schenken. So haben dann beide was davon und der Traum-Urlaub kann beginnen!

Tipp 3: Reiseführer schreiben

Vor allem für jene, die das Schreiben nicht lassen können, gibt es die perfekte Lösung: Reiseberichte. Der Ort spielt dabei keine Rolle. Alles, was erlebt wird, kann niedergeschrieben werden. Nicht nur, dass man sich exzellent weiterbilden kann, nein, auch die Arbeit ruft dann jeden Tag. Die Schreibarbeit nämlich. „Schatzi, ich muss noch arbeiten, aber du kannst ja schon mal auf einen Drink vorausgehen….“ – wenn dieser Satz nicht Balsam in den Ohren eines jeden Workaholics ist?

Tipp 4: Garten-Sitter

Wer auf das Verreisen keine Lust hat, kann sich auch zu Hause genug Arbeit finden. Hobbygärtner mit Workaholic-Syndrom aufgepasst: Während andere sich in fernen Gefilden in der Sonne brutzeln lassen, muss sich doch jemand um deren Garten kümmern – oder nicht? Genau! Und da kommen Sie, lieber Workaholiker, ins Spiel. Sie kümmern sich einfach um die Blumen, Beete und Rasen anderer Leute. Wenn das mal keine guten und vor allem sprießenden Aussichten sind?!

Für was auch immer Mann oder Frau sich jetzt entscheiden mag, ich wünsche schon mal besonders viel Spaß bei der ganz individuellen Urlaubsplanung. Wer weiß, wozu der eine oder andere jetzt inspiriert worden ist? Weitere Tipps und Vorschläge sind wie immer herzlich willkommen! Wäre ja auch Schade, wenn die Kommentarfelder so leer stehen bleiben würden ;) Bis zum nächsten Mal verabschiedet sich die Frau S.

Über die Autorin:

Man könnte mich als Globetrotterin der Arbeitswelt bezeichnen. Die verschiedensten Wege bin ich bereits gegangen und unterschiedlichste Jobs sowie Job-Positionen haben meine berufliche Reise geprägt. Manch einer wird sich deswegen bestimmt in der einen oder anderen Geschichte wiederfinden. Wenn nicht, dann vielleicht zumindest den einen oder anderen Tipp und Trick für seinen Weg mitnehmen können. Die Welt der Arbeit mal von verschiedenen Seiten beleuchtet. Mittendrin und voll dabei lautet bei mir das Motto (auch in meinem Blog: santown’s blog). Viel Spaß beim Eintauchen in die Arbeitswelt der Frau S.!

Bildnachweis: Waddell Images / Quelle Shutterstock; EpicStockMedia / Quelle Shutterstock

Redaktion

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