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	<description>Das österreichische karriere.Blog: Alles zu den Themen Jobs, Joballtag, Jobsuche, Karriere und berufliche Lebensplanung.</description>
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		<title>Die Arbeitswelt der Frau S. &#8211; Willkommen in der Arbeitslosigkeit!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 15:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arbeit ist mehr als nur ein Job. Es hängt so viel an ihr: Einkommen, Lebensstatus, Bestätigung, Selbstwert, Kontakte, Kollegen, Selbstverwirklichung, und, und, und&#8230; In regelmäßigen Abständen wird ab heute an dieser Stelle eine Gastkolumne ihren Platz einnehmen: Die Arbeitswelt der Frau S. Themen, die das Arbeitsleben schreibt – von lustig bis traurig, nachdenklich bis erbauend. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9599" title="Arbeitslosigkeit" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/arbeitslos-150x150.jpg" alt="arbeitslos 150x150 Die Arbeitswelt der Frau S.   Willkommen in der Arbeitslosigkeit!" width="150" height="150" />Arbeit ist mehr als nur ein Job. Es hängt so viel an ihr: Einkommen, Lebensstatus, Bestätigung, Selbstwert, Kontakte, Kollegen, Selbstverwirklichung, und, und, und&#8230; In regelmäßigen Abständen wird ab heute an dieser Stelle eine Gastkolumne ihren Platz einnehmen: <strong>Die Arbeitswelt der Frau S.</strong> Themen, die das Arbeitsleben schreibt – von lustig bis traurig, nachdenklich bis erbauend. Aber garantiert: Subjektiv betrachtet. <span id="more-9598"></span></p>
<p><em>Eine Gastkolumne von Frau S.</em></p>
<p>Die liebe gute Arbeit. Sie kann ja so vieles sein. Zum einen berauschend und inspirierend. Zum anderen aber auch zweckdienlich und immer wieder mal nervend. In vielen Fällen ist sie leider einfach nicht vorhanden. Ein Ort an dem sich die beiden letztgenannten Beschreibungen häufiger treffen, ist das Arbeitsamt.</p>
<p>Denn wer am Arbeitsamt gemeldet ist, dem fehlt definitiv der Job – es sei denn man sitzt auf der anderen Seite des Schalters – und für ihn oder sie ist es meistens auch ganz schön nervig wieder eine neue Arbeit zu bekommen. Vor allem eine die wiederum inspirierend ist. Und wer denkt vom Arbeitsamt ausgezahlt zu werden bedeutet Faulenzen, hat entweder Glück mit seinem Sachbearbeiter oder war noch nie arbeitslos gemeldet. Man hört immer wieder von Fällen bzw. Personen, die sich eine vom Arbeitsamt ungestörte und schöne Zeit machen können. Bezahlten <a href="http://www.karriere.at/blog/last-minute-urlaub.html" target="_blank">Urlaub</a> sozusagen. Mir allerdings ein absolutes Rätsel wie diese das anzustellen vermögen.</p>
<p>Auch mich traf einst das Schicksal den sozialen Stempel „als arbeitslos gemeldet“ aufgedrückt zu bekommen. In manchen Kreisen mag das wohl als ein klein wenig aufständisch und revolutionär gelten. Sich das Recht herauszunehmen vom Staat finanziert zu werden. Immerhin zahlt man doch dafür ein und vor allem: Andere machen das doch auch! Klar könnte man das so sehen. Aber will man wirklich von jemandem abhängig sein, vor allem vom gestrengen und doch eher knausrigen Vater Staat? Hat man sich nicht jahrelang durchgekämpft, um endlich nach Schulabschluss seine Selbstständigkeit und vor allem Unabhängigkeit unter Beweis zu stellen? Ich für meinen Teil schon. Arbeitslos sein bedeutet ständig „unter Beobachtung“ zu stehen. Von Freiheit kann hier kaum die Rede sein. Einfach mal spontan für ein paar Tage ins Ausland reisen ist nicht drinnen. Natürlich kann man es ohne Abmeldung und einhergehender Zahlungs-Aussetzung riskieren. Was aber wenn dann doch unerwartet etwas passiert? Ja, das bedeutet dann Ärger. Mächtigen Ärger.</p>
<h2>Das persönliche Verpflichtungs-Päckchen</h2>
<p>Also, so easy wie manche sich das vorstellen ist es wirklich nicht. Denn auch hier gilt es, sein Päckchen an Verpflichtungen nicht nur zu tragen, sondern auch zu erfüllen. Bewerbungen schreiben im Akkord heißt es da. Denn kann man wöchentlich die vereinbarte Anzahl an Stellengesuchen nicht vorweisen kommt man schon mal in Teufels Küche. Allerdings taucht hier gleich ein weiteres Problem auf. Es gibt meist gar nicht so viele Stellenausschreibungen für seinen präferierten Job. So muss man irgendwann beginnen Kompromisse mit sich selbst einzugehen. Sich für Jobs bewerben, die nicht wirklich dem Traumjob entsprechen.</p>
<p>Nicht nur, dass man ständig am Suchen ist. Nein, man ist plötzlich auch mit permanenter Ablehnung konfrontiert. Man muss leider trotz zahlreicher Qualifikationen feststellen, dass man doch nicht gewollt wird. Für das Ego auch nicht gerade ein Topf voller Honig. Man stellt plötzlich sich selbst und seine Leistungen komplett in Frage und wenn da nicht bald ein guter Job herein trudelt, kann man sich neben dem geregelten Gang zum Arbeitsamt auch gleich einen Termin beim Psychologen fixieren lassen.</p>
<h2>Couchworker</h2>
<p>Für etwas „lockere“ Bedingungen sorgt seit einiger Zeit die Online-Variante des Arbeitslos-Seins. Hier muss man nicht persönlich von Woche zu Woche vorstellig werden. Kann „gemütlich“ von zu Hause aus vorweisen, dass man „arbeitet“ und  nicht nur faul auf der Couch abhängt. Auch wenn man das dann doch auch wieder von der Couch aus erledigen kann&#8230; Wie dem auch sei. Vorteil dabei ist, man geht unangenehmen Beratern aus dem Weg und muss sich nicht mit anderen Arbeitssuchenden Augengefechte liefern, wer hier jetzt einen Termin hat und letztendlich an der Reihe ist. Nachteil, wenn man es überhaupt so bezeichnen kann, mehr Bewerbungen müssen geschrieben und abgeschickt werden.</p>
<p>Was jetzt aber tun um aus dieser ganzen Arbeits-Los-Falle wieder rauszukommen? Als erstes: Ruhe bewahren und vor allem hilfreiche Tipps annehmen. Zum Thema Jobsuche  und Bewerbung findet man hier auf Karriere.at gleich eine Menge an nützlichen Ratschlägen. Vor allem könnte man die Zeit auch nützen um sich zu überlegen, welchen beruflichen Weg möchte man denn tatsächlich gehen. War ich mit meinem letzten Job zufrieden oder sollte man es vielleicht doch wagen etwas Neues zu probieren. Zu dieser Frage sowie zu vielen weiteren wird es hier in Zukunft das eine oder andere Interessante  zu lesen geben. Einfach die Augen offen halten, wenn es wieder heißt: Die Arbeitswelt der Frau S.</p>
<h2>Über die Autorin:</h2>
<p><em>Man könnte mich als Globetrotterin der Arbeitswelt bezeichnen. Die verschiedensten Wege bin ich bereits gegangen und unterschiedlichste Jobs sowie Job-Positionen haben meine berufliche Reise geprägt. Manch einer wird sich deswegen bestimmt in der einen oder anderen Geschichte wiederfinden. Wenn nicht, dann vielleicht zumindest den einen oder anderen Tipp und Trick für seinen Weg mitnehmen können. Die Welt der Arbeit mal von verschiedenen Seiten beleuchtet.  Mittendrin und voll dabei lautet bei mir das Motto. Viel Spaß beim Eintauchen in die Arbeitswelt der Frau S.!</em></p>
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		<title>Minusgrade, Eis und Schweiß &#8211; Die große karriere.at-Eisstock-Trophy</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 15:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Weissenböck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Minus 13 Grad &#8211; die Mütze hält! Und das war auch gut so, denn ohne warme Außenhülle hätte wohl niemand den härtesten Wettkampf des Jahres überstanden: Die mittlerweile legendäre karriere.at-Eisstock-Trophy! In sechs Teams wagten sich die Athleten aufs Eis, um sich darin zu messen, den eigenen &#8220;Birnstingl&#8221; möglichst nah an der &#8220;Daubm&#8221; zu platzieren. Have [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9588" title="Ice8" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/IMG_1023-150x150.jpg" alt="IMG 1023 150x150 Minusgrade, Eis und Schweiß   Die große karriere.at Eisstock Trophy" width="150" height="150" />Minus 13 Grad &#8211; die Mütze hält! Und das war auch gut so, denn ohne warme Außenhülle hätte wohl niemand den härtesten Wettkampf des Jahres überstanden: Die mittlerweile legendäre <strong>karriere.at-Eisstock-Trophy</strong>! In sechs Teams wagten sich die Athleten aufs Eis, um sich darin zu messen, den eigenen &#8220;Birnstingl&#8221; möglichst nah an der &#8220;Daubm&#8221; zu platzieren. Have a look: So sieht es aus, wenn Bürokollegen zu Konkurrenten werden, man trotz Minusgraden schwitzt und der Hauptpreis ein Schweinsbraten ist&#8230;</p>
<p><span id="more-9570"></span>Der &#8220;Fierederteich&#8221; in Gramastetten. Ein idyllisches Stück Landschaft im nördlichsten Teil Oberösterreichs. 364 Tage im Jahr zumindest. An einem Abend im Februar ist es allerdings mit der Ruhe vorbei &#8211; nämlich dann, wenn das <a href="http://www.karriere.at/seite/team" target="_blank">karriere.at-Team</a> anrückt, um sich der großen Challenge im oberösterreichischen Winter-Volkssport Nr. 1 zu stellen: Dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stockschie%C3%9Fen" target="_blank">Eisstockschießen</a>.</p>
<p><object width="420" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/M2Ti5f50nzE?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="420" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/M2Ti5f50nzE?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Seltsame Begriffe wie &#8220;Mia ham&#8221;, &#8220;Mia ziagn&#8221;, &#8220;Daubm&#8221;, &#8220;Leg zuwi a Maßl!&#8221; und &#8220;Putz aus!&#8221; hallten für mehr als zwei Stunden durch die Mühlviertler Nacht, bis auch das letzte Duell ausgeschossen war. Wer letztlich gewonnen hat, wird aus Datenschutzgründen nicht verraten. Fest steht nur: Den Schweinsbraten nach getaner Arbeit haben trotzdem alle bekommen.</p>

<a href='http://www.karriere.at/blog/karriere-at-eisstock-trophy.html/img_1006-2' title='Ice1'><img width="150" height="150" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/IMG_10061-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 10061 150x150 Minusgrade, Eis und Schweiß   Die große karriere.at Eisstock Trophy" title="Ice1" /></a>
<a href='http://www.karriere.at/blog/karriere-at-eisstock-trophy.html/img_1009-2' title='Ice2'><img width="150" height="150" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/IMG_10091-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 10091 150x150 Minusgrade, Eis und Schweiß   Die große karriere.at Eisstock Trophy" title="Ice2" /></a>
<a href='http://www.karriere.at/blog/karriere-at-eisstock-trophy.html/img_1010-2' title='Ice3'><img width="150" height="150" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/IMG_10101-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 10101 150x150 Minusgrade, Eis und Schweiß   Die große karriere.at Eisstock Trophy" title="Ice3" /></a>
<a href='http://www.karriere.at/blog/karriere-at-eisstock-trophy.html/img_1014-2' title='Ice4'><img width="150" height="150" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/IMG_10141-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 10141 150x150 Minusgrade, Eis und Schweiß   Die große karriere.at Eisstock Trophy" title="Ice4" /></a>
<a href='http://www.karriere.at/blog/karriere-at-eisstock-trophy.html/img_1015-2' title='Ice5'><img width="150" height="150" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/IMG_10151-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 10151 150x150 Minusgrade, Eis und Schweiß   Die große karriere.at Eisstock Trophy" title="Ice5" /></a>
<a href='http://www.karriere.at/blog/karriere-at-eisstock-trophy.html/img_1016-2' title='Ice6'><img width="150" height="150" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/IMG_10161-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 10161 150x150 Minusgrade, Eis und Schweiß   Die große karriere.at Eisstock Trophy" title="Ice6" /></a>
<a href='http://www.karriere.at/blog/karriere-at-eisstock-trophy.html/img_1018' title='Ice7'><img width="150" height="150" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/IMG_1018-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 1018 150x150 Minusgrade, Eis und Schweiß   Die große karriere.at Eisstock Trophy" title="Ice7" /></a>
<a href='http://www.karriere.at/blog/karriere-at-eisstock-trophy.html/img_1023' title='Ice8'><img width="150" height="150" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/IMG_1023-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 1023 150x150 Minusgrade, Eis und Schweiß   Die große karriere.at Eisstock Trophy" title="Ice8" /></a>
<a href='http://www.karriere.at/blog/karriere-at-eisstock-trophy.html/img_1024' title='Ice9'><img width="150" height="150" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/IMG_1024-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 1024 150x150 Minusgrade, Eis und Schweiß   Die große karriere.at Eisstock Trophy" title="Ice9" /></a>

<p>Auf alle Fälle: Besten Dank an Mama und Papa Hofbauer &#8211; legendäre Organisatoren, Schiedsrichter, Mentoren, Köche und Coaches!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;Warum nicht vernünftig mit Bewerbern umgehen?&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Weissenböck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast jeder Bewerber kennt das Phänomen: Man bewirbt sich für einen Job &#8211; und hört einmal über Wochen nichts. Trotz passendem Anforderungsprofil, den gewünschten Fähigkeiten und der Berücksichtigung aller wesentlichen Bewerbungsgrundsätze. Die seit neun Jahren in Graz lebende Schwerinerin Antje Schütt hat das auch vielfach erlebt &#8211; bis es ihr reichte: Sie startete die Plattform [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9553" title="Bewerbung" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/bewerbung_bewertung-150x150.jpg" alt="bewerbung bewertung 150x150 Warum nicht vernünftig mit Bewerbern umgehen?" width="150" height="150" />Fast jeder Bewerber kennt das Phänomen: Man bewirbt sich für einen Job &#8211; und <a href="http://www.karriere.at/blog/saugut-und-trotzdem-arbeitslos.html" target="_blank">hört einmal über Wochen nichts</a>. Trotz passendem Anforderungsprofil, den gewünschten Fähigkeiten und der Berücksichtigung aller wesentlichen <a href="http://www.karriere.at/blog/gute-bewerbung.html" target="_blank">Bewerbungsgrundsätze</a>. Die seit neun Jahren in Graz lebende Schwerinerin Antje Schütt hat das auch vielfach erlebt &#8211; bis es ihr reichte: Sie startete die Plattform <a href="http://www.bewerbersicht.com" target="_blank">bewerbersicht.com</a>. Damit will sie nicht nur Bewerbungsprozesse bei Unternehmen bewerten lassen, sondern eine umfassende &#8220;Bewerberlandkarte&#8221; zeichnen, die Jobsuchende bei der Entscheidungsfindung hilft.<span id="more-9549"></span></p>
<div id="attachment_9559" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-9559" title="Antje Schütt" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/Antje-Schuett-Portraitbild-150x150.jpg" alt="Antje Schuett Portraitbild 150x150 Warum nicht vernünftig mit Bewerbern umgehen?" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Antje Schütt</p></div>
<p>&#8220;Seit ich 16 Jahre alt bin, bewerbe ich mich bei Unternehmen für ausgeschriebene Stellen und seitdem hat sich &#8211; trotz immer höherer Qualifikationen &#8211; nichts am <a href="http://www.karriere.at/blog/bewerbungsgespraech-fragen.html" target="_blank">Umgang der Unternehmen mit mir als Bewerberin geändert</a>&#8220;, erzählt Antje Schütt über ihre Motivation für ein neues Bewertungsportal. 2009, als ein Unternehmen einen fix ausgemachten Bewerbungstermin einfach platzen ließ, hatte die Mutter zweier Kinder genug: &#8220;Ich habe mir gedacht: Warum nicht vernünftig mit Bewerbern umgehen? Man müsste den Leuten Bescheid sagen können, woran sie sind.&#8221; Es folgten Gespräche mit Freunden, Bekannten, Personalchefs. Und jede Menge Arbeit. Seit einigen Monaten ist bewerbersicht.com nun online &#8211; derzeit noch als Betaversion &#8220;in interessantem Design&#8221; (Schütt), das allerdings noch im Februar geändert werden soll.</p>
<h2>Statistische Daten als Basismaterial</h2>
<p>Alles laufe darauf hinaus, nicht allein Bewertungen zu Bewerbungsprozessen bei den einzelnen Unternehmen abgeben zu können &#8211; vielmehr gehe es darum, umfassendes Service für Jobsuchende zu bieten. Hinsichtlich der ersten User-Schritte baut die Plattform auf drei Säulen auf: Der Kurzbewertung für Bewerbungsvorgänge bei Betrieben (Dauer: 30-60 Sekunden), einem Firmenranking und schließlich einem Blitzcheck, der &#8211; registriert man sich am Portal &#8211; als Einstieg zur Analyse des eigenen Status Quo gesehen werden kann. Daten von Eurostat, Arbeiter- und Wirtschaftskammern, Verbänden und Institutionen wurden ins System eingespeist und dienen als Basis dafür, dass Bewerber sich ihre persönliche &#8220;Bewerberlandkarte&#8221; erstellen.</p>
<h2><a href="http://www.bewerbersicht.com"><img class="aligncenter size-medium wp-image-9557" title="Bewerbersicht" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/Bewerbersicht-300x114.png" alt="Bewerbersicht 300x114 Warum nicht vernünftig mit Bewerbern umgehen?" width="300" height="114" /></a></h2>
<h2>Ziel: Bewerbungslandkarte zur Orientierung</h2>
<p>&#8220;Eine Landkarte, die nicht nur mit der jeweiligen Region zu tun hat, sondern als Orientierungshilfe am Markt dient&#8221;, erklärt Schütt im karriere.at-Gespräch. Insgesamt zwölf Komponenten (Mobilität, Ausbildung etc.) bilden derzeit die Grundlage dafür und sollen mittels konkreten &#8220;Handlungsanweisungen&#8221; Hilfe und Orientierung bieten. &#8220;Es geht darum, Bewerber in ihren Entscheidungen zu unterstützen&#8221;, sagt Schütt. Derzeit mangle es noch an Daten – je mehr Datensätze man habe, umso mehr Rückschlüsse auf Regionen, Branchen und Unternehmenslandschaft ließen sich ziehen. &#8220;Wir garantieren absolute Anonymität. Niemand wird je zu den Userdaten kommen. Rückschlüsse auf die Person sind unmöglich&#8221;, versichert die Seiteninhaberin. Derzeit sei man auf der Suche nach Kooperationen mit Unternehmen und Interessensvertretungen, um umfassenderes Datenmaterial zur Verfügung gestellt zu bekommen und die Bekanntheit zu steigern.</p>
<h2>Viel positives Feedback</h2>
<p>Die Gefahr, dass die Bewertungsplattform tendenziell eher von unzufriedenen und enttäuschten Bewerbern genutzt werde und somit ein verzerrtes Bild entstehe, bestehe laut Schütt nicht: &#8220;Es zeigt sich sehr deutlich, dass in den eingehenden Bewertungen sehr sachlich argumentiert wird.&#8221; Darüber hinaus laufe nebenher ein Skript, welches bösartige, unqualifizierte Bewertungen aufspüre. Deren Absender werden dann persönlich kontaktiert.</p>
<p>Derzeit freut sich Schütt über sehr viel positives Feedback, das sie als Reaktion auf erste Medienartikel erhält: &#8220;Ich bekomme sehr viele Mails von Leuten, die teilweise seit Jahrzehnten immer wieder in Bewerbungsprozessen sind und die sagen &#8216;Das ging mir genauso.&#8217;&#8221;</p>
<p>Wie ging es Ihnen in Bewerbungsprozessen?</p>
<p>Bildnachweis: <a href="http://www.colourbox.com" target="_blank">colourbox.com</a>, privat</p>
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		<title>Save the dates: Die wichtigsten Karrieremessen im Sommersemester</title>
		<link>http://www.karriere.at/blog/karrieremessen-sommersemester-2012.html</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 11:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Gerhofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inside karriere.at]]></category>
		<category><![CDATA[Jobsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum eine Karrieremesse besuchen? Infos zu Unternehmen findet man doch online, Stelleninserate ebenso. Das stimmt zwar, aber das persönliche Gespräch mit Unternehmensvertretern, Absolventen von Traineeprogrammen oder anderen Jobsuchenden ist immer noch die beste Gelegenheit, eine erste Duftmarke beim möglichen Arbeitgeber zu setzen. karriere.at ist im Frühling auf insgesamt zehn Messen vertreten &#8211; save the dates! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9540" title="Messen" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/messen-150x150.jpg" alt="messen 150x150 Save the dates: Die wichtigsten Karrieremessen im Sommersemester" width="150" height="150" />Warum eine Karrieremesse besuchen? Infos zu Unternehmen findet man doch online, Stelleninserate ebenso. Das stimmt zwar, aber das persönliche Gespräch mit Unternehmensvertretern, Absolventen von <a href="http://www.karriere.at/blog/traineeprogramm-karriere.html" target="_blank">Traineeprogrammen</a> oder anderen Jobsuchenden ist immer noch die beste Gelegenheit, eine erste Duftmarke beim möglichen Arbeitgeber zu setzen. karriere.at ist im Frühling auf insgesamt zehn Messen vertreten &#8211; save the dates!</p>
<p><span id="more-9538"></span>Es sind oft ganz banale Fragen, die einem beim Bewerben quälen: Was zum Bewerbungsgespräch anziehen? Bewerbungsschreiben per Mail, Online-Formular oder doch per Post? Kann ich mich mit meinem Leistungsportfolio auf genau diese eine Stelle hin bewerben? Dinge, die man auf Karrieremessen leichter klärt als anderswo. Man erlebt nicht nur hautnah, wie sich ein Unternehmen, seine Personalmanager und Ansprechpartner präsentieren. Man bekommt auch Infos aus erster Hand, kann im Idealfall sogar Mitarbeiter und Trainees fragen, worauf es bei Bewerbungsgesprächen und im Wunsch-Unternehmen generell denn so ankommt.</p>
<p>Tipps und Tricks zu Bewerbungen kann man sich natürlich am Stand von karriere.at holen. Dort warten kompetente Ansprechpartner nur darauf, vor möglichen <a href="http://www.karriere.at/karrierekiller" target="_blank">Karrierekillern</a> zu warnen. Ihr findet uns im Frühling auf insgesamt zehn Messen!</p>
<ul>
<li><a href="http://kontaktforum.iaeste.at/" target="_blank">7. März 2012: Kontaktforum 2012, Leoben</a></li>
<li><a href="http://www.fh-joanneum.at/aw/home/Studienangebot_Uebersicht/fachbereich_information_design_technologien/ima/News_Events/ima_events/~cdpl/Recruiting_Day_2012/?lan=de" target="_blank">13. März 2012: Recruiting Day 2012, Graz</a></li>
<li><a href="http://www.c-und-c.at/" target="_blank">14. März 2012: Career &amp; Competence, Innsbruck</a></li>
<li><a href="http://www.uniport.at/uniport/frontend.Messen/home.now?messe=SUCCESS12" target="_blank">21. März 2012: Success12, Wien</a></li>
<li><a href="http://www.jungewirtschaft.at/format_detail.wk?stid=659229&amp;dstid=0&amp;cbtyp=1&amp;titel=Gr%C3%BCndermesse,2012" target="_blank">27. März 2012: Gründermesse JKU, Linz</a></li>
<li><a href="http://www.careerlinks.at/" target="_blank">17.  April 2012: Careerlinks, Krems</a></li>
<li><a href="http://tuday.tucareer.com/" target="_blank">19. April 2012: Tuday12, Wien</a></li>
<li><a href="http://www.fhwn.ac.at/desktopdefault.aspx?pageid=652&amp;AspxAutoDetectCookieSupport=1" target="_blank">10. Mai 2012: Jobmesse, Wiener Neustadt</a></li>
<li><a href="http://www.treffpunkt-erfolg.at/" target="_blank">16. Mai 2012: Treffpunkt Erfolg, Salzburg</a></li>
<li><a href="http://www.uniport.at/blog/?p=6209" target="_blank">14. Juni 2012: Uni-Success12, Wien</a></li>
</ul>
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		<title>Employer Branding: Achten Sie auf die Marke!</title>
		<link>http://www.karriere.at/blog/employer-branding-marke.html</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Weissenböck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie macht oft den Unterschied aus: Die Arbeitgebermarke oder Employer Brand. Sie beeinflusst, ob sich Bewerber letztlich für oder gegen ein Unternehmen entscheiden. Sie lässt Stellenausschreibungen für gewisse Kandidatenschichten interessant erscheinen oder eben nicht. Entscheidend bei der Pflege einer solchen Marke ist, ob es gelingt, Bewerbern und Mitarbeitern gewisse Werte zu vermitteln. Schafft dies ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9516" title="Employer Branding" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/werte-150x150.jpg" alt="werte 150x150 Employer Branding: Achten Sie auf die Marke!" width="150" height="150" />Sie macht oft den Unterschied aus: Die Arbeitgebermarke oder Employer Brand. Sie beeinflusst, ob sich Bewerber letztlich für oder gegen ein Unternehmen entscheiden. Sie lässt Stellenausschreibungen für gewisse Kandidatenschichten interessant erscheinen oder eben nicht. Entscheidend bei der Pflege einer solchen Marke ist, ob es gelingt, Bewerbern und Mitarbeitern gewisse Werte zu vermitteln. Schafft dies ein Unternehmen nicht, können die eigenen Angestellten sogar zum Reputations-Risiko werden, besagt nun eine Studie.</p>
<p><span id="more-9509"></span>Es ist nicht die neueste Erkenntnis, aber ein Thema, das Unternehmen zunehmend beschäftigt: <strong>Wofür steht man als Unternehmen letztlich?</strong> Welche drei Begriffe fallen den Leuten auf der Straße, Bewerbern und vor allem den eigenen Mitarbeitern zum Unternehmen ein? Wofür soll es eben nicht stehen? Wo zieht man die Grenzen zum Mitbewerb (auch in puncto Firmenphilosophie)? Employer-Branding-Experte <a href="https://twitter.com/#!/RalfTometschek" target="_blank">Ralf Tometschek</a> brachte es im Vorjahr <a href="http://www.karriere.at/blog/social-media-recruiting-fehler.html" target="_blank">schön auf den Punkt</a>: <strong>&#8220;Employer Branding ist das positive Vorurteil im Kopf Ihrer Bewerber.&#8221;</strong> Sprich: Ist die Marke positiv besetzt, hat man es als Unternehmen in vielen Dingen leichter: Recruiting, Mitarbeiterbindung aber auch hinsichtlich der Markenbotschaft, die die eigenen Mitarbeiter verbreiten.</p>
<p>Eine hervorragende Begriffsdefinition zum Thema <a href="http://www.wollmilchsau.de/employer-branding-plaedoyer-fur-einen-begriff/" target="_blank">Employer Branding</a> lieferte vor Kurzem Tobias Kärcher vom atenta-Blog &#8220;Wollmilchsau&#8221;. Doch auch in den heimischen Medien taucht das Thema immer häufiger auf. Zuletzt in einem interessanten <a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/service/karriere/man-muss-nicht-fuer-alle-attraktiv-sein-506321/index.do?_vl_backlink=/home/service/karriere/index.do&amp;_vl_pos=1" target="_blank">Wirtschaftsblatt-Interview mit Christian Wichmann</a>, Branding-Experte und Studienautor bei <a href="http://www.brand-trust.de/de/index.php" target="_blank">brand:trust</a>.</p>
<h2>Bewerber wünschen Qualität</h2>
<p>Die dem Interview zu Grunde liegende <a href="http://www.brand-trust.de/de/presse/pressemitteilungen/2011/Employer-Branding-Studie.php" target="_blank">Studie</a> beleuchtet das Thema aus mehreren Blickwinkeln: Während die Bewerber bei der Frage, was denn hinsichtlich einer Arbeitgeber-Entscheidung nun wirklich wichtig sei, wenig überrascht (mehr als die Hälfte pochen auf die Übereinstimmung grundlegender Werte), liefert die &#8220;Gegenseite&#8221;, also die befragten HR-Manager interessante Daten: Zwar gaben 85 Prozent der Personalverantwortlichen an, einen Werte-Check der Kandidaten durchzuführen. Dahinter verberge sich in den meisten Fällen allerdings ein Eignungstest auf eher allgemeine Dinge, wie Offenheit, Leistungsorientierung oder Loyalität, so die Studienautoren.</p>
<p>Darüber hinaus seien Mitarbeiter, die sich wenig mit dem Wertekorsett des Unternehmens identifizieren können, tendenziell schlechtere Botschafter der Unternehmensphilosophie: &#8220;Nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter können ausgebildet werden, doch ein unpassendes Wertesystem lässt sich nicht einfach korrigieren. Unternehmen sollten deshalb nach passenden und nicht nach den besten Bewerbern Ausschau halten&#8221;, ist Experte Wichmann überzeugt: &#8220;Auch im Recruiting sollte ein Unternehmen wie eine Marke agieren. Sie darf durchaus polarisieren: Sie wirkt anziehend auf ihre Fans und abstoßend auf Bewerber mit unpassenden Wertesystemen.&#8221;</p>
<p>Nicht die bloße Bekanntheit sollte demnach im Fokus des Unternehmens stehen: Arbeitnehmern seien qualitative Werte wie das gute Arbeitsklima, angemessene Entlohnung aber auch Sicherheit, Wertschätzung und Anerkennung bei weitem wichtiger.</p>
<h2>Markenbildung &#8211; wo beginnen?</h2>
<p>Was bedeutet das nun aber für die Praxis? Klar ist, dass die Möglichkeiten für Arbeitgeber, sich als Unternehmen und Werte-Institution zu präsentieren, ungleich größer sind als noch vor einigen Jahren: Von der <a href="http://www.karriere.at/blog/das-perfekte-stelleninserat.html" target="_blank">Gestaltung der Stellenanzeige</a>, über die Firmenwebsite, <a href="http://www.karriere.at/blog/recruiting-videos-authentizitaet.html" target="_blank">Unternehmensvideos</a>, <a href="http://www.karriere.at/blog/facebook-karriere-pages.html" target="_blank">Social-Web-Auftritte</a> bis hin zu Face-to-Face-Aktivitäten, die Interessierten Einblicke in die eigenen heiligen Hallen gewähren.</p>
<p>Und immer mehr Unternehmen nützen diese Möglichkeiten auch. Logischerweise. In vielen Fällen allerdings leider stark fokussiert auf die bloße PR-lastige Befüllung verschiedener Kanäle, was hinsichtlich der <a href="http://www.karriere.at/blog/employer-branding-hr-abteilung.html" target="_blank">Bildung einer authentischen Marke</a> oft bloß vergeudete Energie bedeutet. Denn Werbeaktivitäten ohne Mehrwert für die Zielgruppe werden &#8211; ob nun für bestehende Mitarbeiter oder Bewerber &#8211; <a href="http://www.karriere.at/blog/social-media-recruiting-gesicht.html" target="_blank">Einweg-Kommunikation</a> bleiben. Und diese wird meist rasch enttarnt oder geht im Extremfall sogar nach hinten los.</p>
<p>Ob Mitarbeitersuche, Mitarbeiterbindung oder Personalmarketing: Authentische Unternehmenswerte, die letztendlich eine (Arbeitgeber-) Marke definieren, sollten Ausgangspunkt von allfälligen Employer-Branding-Aktivitäten sein. Diesen zu kennen und herauszuarbeiten ist wesentlich, bevor blindlings drauflos gerannt wird.</p>
<p>Bildnachweis: <a href="http://www.colourbox.com" target="_blank">colourbox.com</a></p>
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		<title>Knock-Out für High Potentials: Selbstüberschätzung und wenig Selbstkritik</title>
		<link>http://www.karriere.at/blog/high-potentials-selbstueberschaetzung.html</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Weissenböck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hochqualifizierte Fachkräfte sind begehrter denn je: Mehr als die Hälfte der österreichischen Unternehmen muss jeden vierten Wunschkandidaten ziehen lassen, weil es nicht gelingt, diesen für sich zu überzeugen. &#8220;Saugut und trotzdem arbeitslos&#8221; ist trotzdem ein Schicksal, das mitunter auch Top-Nachwuchskräfte, so genannte &#8220;High Potentials&#8221;, treffen kann. Denn glaubt man den Ergebnissen einer aktuellen Studie, kritisieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9487" title="Selbstueberschätzung" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/knock-out-150x150.jpg" alt="knock out 150x150 Knock Out für High Potentials: Selbstüberschätzung und wenig Selbstkritik" width="150" height="150" /> Hochqualifizierte Fachkräfte sind begehrter denn je: Mehr als die Hälfte der österreichischen Unternehmen muss jeden vierten Wunschkandidaten ziehen lassen, weil es nicht gelingt, diesen für sich zu überzeugen. <a href="http://www.karriere.at/blog/saugut-und-trotzdem-arbeitslos.html" target="_blank">&#8220;Saugut und trotzdem arbeitslos&#8221;</a> ist trotzdem ein Schicksal, das mitunter auch Top-Nachwuchskräfte, so genannte &#8220;High Potentials&#8221;, treffen kann. Denn glaubt man den Ergebnissen einer aktuellen Studie, kritisieren Personalmanager bei diesen in erster Linie zwei Dinge: <a href="http://www.karriere.at/blog/angeber-machen-karriere.html" target="_blank">Selbstüberschätzung</a> und zu geringe Fähigkeit zur Selbstkritik im Job.</p>
<p><span id="more-9484"></span><a href="http://www.karriere.at/blog/hobbys-im-lebenslauf.html" target="_blank">Soft Skills</a> – oft unterschätzt und bei der Personalauswahl hinter die fachlichen Qualifikationen gestellt. Das kann sich rächen. Denn gerade bei hochqualifizierten Fachkräften seien mangelnde Selbstkritik und Selbstüberschätzung der häufigste K.O.-Grund in Unternehmen, besagt die aktuelle <a href="http://www.kienbaum.de/desktopdefault.aspx/tabid-501/649_read-11761/" target="_blank">&#8220;High Potentials Studie 2011/12&#8243;</a> der Managementberatung Kienbaum für die 460 Unternehmen der D-A-CH-Region befragt wurden. &#8220;Ein High Potential braucht mehr als ein <a href="http://www.karriere.at/blog/dienstzeugnis.html" target="_blank">Zeugnis mit sehr guten Noten</a>. Er muss neben seiner fachlichen Qualifikation auch durch seine <a href="http://www.karriere.at/blog/emotionale-intelligenz.html" target="_blank">Persönlichkeit</a> überzeugen&#8221;, kommentiert Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer von Kienbaum Communications, die Ergebnisse. Besonders gefragt bei Unternehmen: Eigenmotivation, Fach- und Methodenkompetenz, Praxiserfahrung und – natürlich – Fremdsprachenkenntnisse.</p>
<p>Top-Bewerber sind jedenfalls gefragter denn je: 87 Prozent der befragten Unternehmen gaben beispielsweise an, im kommenden Jahr bis zu 15 &#8220;HPs&#8221; einstellen zu wollen. In den Bereichen <a href="http://www.karriere.at/blog/gehalt-forschung-und-entwicklung.html" target="_blank">Forschung und Entwickung</a>, <a href="http://www.karriere.at/blog/it-spezialisten-jobangebote.html" target="_blank">IT</a> und <a href="http://www.karriere.at/blog/gehalt-2011-produktion.html" target="_blank">Produktion</a> sei es besonders schwer, ausreichend qualifizierte Bewerber zu finden.</p>
<h2>&#8220;Persönliche Motive&#8221; Haupt-Kündigungsgrund in Österreich</h2>
<p>Interessant ist die Auswertung, warum Top-Nachwuchskräfte aus Unternehmen ausscheiden (in drei von vier Fällen geschieht das in Österreich erst nach mindestens drei Jahren): Während in Österreich und Deutschland &#8220;persönliche Motive&#8221; am häufigsten als Trennungsgrund vom Dienstgeber genannt werden, sind in der Schweiz zumeist Abwerbungen durch andere Unternehmen verantwortlich.</p>
<p>Was wiederum auffällt: Der Abschlussgrad des <a href="http://www.karriere.at/blog/what-shall-we-do-with-the-bachelor.html" target="_blank">Bachelors</a> ist in der Wirtschaft noch nicht wirklich angekommen: Laut Studie wünschen sich die meisten Unternehmen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz hauptsächlich Master- und Diplomabsolventen.</p>
<h2>Gehälter in Österreich am niedrigsten</h2>
<p>In puncto Einstiegsgehälter können die österreichischen Top-Bewerber nur neidvoll über die Grenze nach Deutschland schielen: Dort verdienen promovierte Berufseinsteiger (PhD/Dr.) im Schnitt 52.200 Euro brutto/Jahr, Uni-Master-Absolventen 46.500 Euro, Diplomanden und Bachelors 44.000 Euro – jährlich also rund 10.000 Euro mehr als vergleichbare Absolventen in Österreich. &#8220;Das geringere Niveau bei den <a href="http://www.karriere.at/blog/gehalt-2011.html" target="_blank">Einstiegsgehältern</a> macht es vielen österreichischen Unternehmen schwer, High Potentials aus den Nachbarländern Deutschland und Schweiz zu rekrutieren. Deshalb ist es für Firmen in Österreich umso wichtiger, High Potentials mit einem <a href="http://www.karriere.at/blog/mitarbeiterbindung-incentives.html" target="_blank">attraktiven Gesamtpaket</a> als Arbeitgeber zu überzeugen&#8221;, betont Christoph Dovits von Kienbaum Wien.</p>
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		<title>Kälte im Büro: Heiß gekocht oder kalt geschüttelt</title>
		<link>http://www.karriere.at/blog/kaelte-im-buero.html</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Europa wird derzeit von einer unappetitlichen Kaltfront (Heimat des Ungemachs wird in Sibirien vermutet) heimgesucht und noch ist kein Ende in Sicht. Auch in Österreich friert das Volk, insbesondere am Arbeitsplatz, wo es höheren Mächten &#8211; ergo den Arbeitgebern &#8211; ausgesetzt ist. Diese sind nicht selten der Meinung, dass eine gesunde Kälte noch niemandem geschadet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9466" title="kälte" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/k%C3%A4lte-150x150.jpg" alt="k%C3%A4lte 150x150 Kälte im Büro: Heiß gekocht oder kalt geschüttelt" width="150" height="150" />Europa wird derzeit von einer unappetitlichen Kaltfront (Heimat des Ungemachs wird in Sibirien vermutet) heimgesucht und noch ist kein Ende in Sicht. Auch in Österreich friert das Volk, insbesondere am Arbeitsplatz, wo es höheren Mächten &#8211; ergo den Arbeitgebern &#8211; ausgesetzt ist. Diese sind nicht selten der Meinung, dass eine gesunde Kälte noch niemandem geschadet hat. Nicht zuletzt auch ihrem eigenen Geldbeutel. karriere.at-Autorin Rita Obergeschwandner informiert: Gibt es Kälte-Richtlinien an Österreichs Arbeitsplätzen? Außerdem: Wärmste Empfehlungen, wie man im Job nicht auskühlt.<br />
<span id="more-9463"></span><em></em></p>
<p><em>Ein Gastartikel von Rita Obergeschwandner</em></p>
<h2>Das Büro ist kein Camp für Überlebenstraining</h2>
<p>Büros mit mehr als einer InsassIn bergen besonders im Winter vorhersehbares <a href="http://www.karriere.at/blog/streit-am-arbeitsplatz.html" target="_blank">Konfliktpotenzial</a>. Da kämpft die Frischluftfanatikerin für jeden Millimeter offenes Fenster, der Warmduscher murmelt in seinen Pelzschal und nippt im Sekundentakt anklagend an seinem Tee. Laut <a href="http://www.arbeiterkammer.at" target="_blank">Arbeiterkammer</a> gilt: <a href="http://www.karriere.at/blog/buero-der-zukunft.html" target="_blank">Büroräume</a> in denen die MitarbeiterInnen hypnotisch vor den <a href="http://www.karriere.at/blog/techno-stress.html" target="_blank">Computern</a> sitzen, müssen mit 19-25 Grad Celsius eine Temperatur deutlich über dem Gefrierpunkt aufweisen. Der regelmäßige Gang zum Kopierer gilt nicht als hohe körperliche Belastung und ist keine Indikation für ein generelles Absenken der Raumtemperatur. ArbeitnehmerInnen die sich mehr bewegen (normale körperliche Belastung) haben ein Anrecht auf eine Raumtemperatur zwischen 18 und 24 Grad. Stärker körperlich arbeitende Personen dürfen bei mindestens 12 Grad ins Schwitzen kommen.</p>
<h2>Energiesparwochenenden liegen im Trend</h2>
<p>Nicht selten folgt nach einem <a href="http://www.karriere.at/blog/wochenende-auszeit-job.html" target="_blank">erholsamen Wochenende</a> die kalte Überraschung: Die am Freitag noch wohltemperierte Arbeitskajüte hat sich in einen Iglu verwandelt. Die Arbeiterkammer lehrt: ArbeitgeberInnen sind verpflichtet den Arbeitsräumen Wärme zuzuführen. Dies muss so erfolgen, dass schon bei Arbeitsbeginn (<a href="http://www.karriere.at/blog/i-dont-like-mondays.html" target="_blank">auch am Montag!</a>) die oben genannten Mindestwerte erreicht werden.</p>
<p>Unverbindliche Tipps der Autorin:<br />
1. Raumtemperatur Montag früh und zu anderen Zeiten messen, vergleichen ob sie sich unterscheiden und bei eklatanten Temperaturgefällen der Chefetage melden<br />
2. Sich auf die Suche nach einem Thermostat begeben, das die Temperatur für das Büro zentral regeln und steuern kann. Dieser kann so eingestellt werden, dass es Montag früh bei Eintritt ins Büro lauschig warm ist.<br />
3. Thermoskanne mit Tee in Reichweite hinstellen, oder die Muskeln bei einem straffen Marsch zur <a href="http://www.karriere.at/blog/kaffeeverbot-buero.html" target="_blank">Kaffeemaschine</a> aufwärmen.</p>
<h2>Nix für Warmduscher&#8230;</h2>
<p>&#8230;ist der Job am Gemüsestand. Laut Arbeiterkammer dürfen ArbeitnehmerInnen an Verkaufsständen im Freien (die organisatorisch und räumlich im Zusammenhang mit Verkaufsläden oder sonstigen Betriebsgebäuden stehen) nur beschäftigt werden, wenn die Außentemperatur am Verkaufsstand mehr als 16 Grad beträgt. Daran halten sich laut Beobachtungen der Autorin dieses Artikels nur die wenigsten. Da hilft nur: warm anziehen, Tee trinken und für die <a href="http://www.karriere.at/blog/pause-im-buero-durcharbeiten.html" target="_blank">Pause</a> wärmere Gefilde aufsuchen.</p>
<h2>Und täglich grüßt die Kälte</h2>
<p>&#8230;am Bau und das nicht zu wenige Monate im Jahr. Für diese in der arktischen Kälte wenig beneidenswerte Berufsgruppe sollte der Arbeitgeber zum (jederzeitigen) Aufwärmen einen beheizten Arbeitsraum oder Aufenthaltsraum zur Verfügung stellen. Dieser sollte Wind und Wetter trotzen und lauwarme 21 Grad aufweisen.</p>
<p>Die ins freie weisende Tür des genannten Unterstandes muss als Ausstattung einen Windfang besitzen. Eine ergänzende, gesundheitsfördernde Massnahme wäre die Bereitstellung heißer Getränke – es muss ja kein Glühwein oder Rumtee sein.</p>
<p>ArbeitgeberInnen müssen ihre MitarbeiterInnen, die im Winter im Freien arbeiten, mit Schutzausrüstung (Wetter-, Kälteschutzkleidung) versorgen – natürlich kostenfrei. Ist die Kleidung abgenützt und erfüllt ihren Zweck nicht mehr, ist sie kostenfrei zu erneuern.</p>
<h2>Ohne Schweiß kein Preis</h2>
<p>Der Kälte in den Knochen kann man natürlich auch mit sportlicher Betätigung in der Mittags- oder Rauchpause zu Leibe rücken. Hier ein paar Tipps meiner gesundheitsförderlichen Trainerin, die vierzehntägig das Büro aufsucht und auch per E-Mail nicht mit Empfehlungen spart:</p>
<ol>
<li>Aufstehen, sich hinter dem Sessel postieren und mehrmals jedes Bein schwingen und zur Seite heben (dog-style und natürlich nicht gleichzeitig), <strong>Hitzefaktor: 4 von 5</strong> (individuelle Einschätzung)</li>
<li>Arme schwingen, Schultern kreisen, mit dem Kopf &#8220;Ja&#8221; und &#8220;Nein&#8221; sagen, <strong>Hitzefaktor: 3,5</strong></li>
<li>FINGERFÄCHER: Hände ausschütteln und 3 x nach links, 3 x nach rechts kreisen.  Dann die Arme parallel zueinander nach vor Strecken, die Hände nach oben klappen, sodass die Finger Richtung Decke zeigen. Jetzt die Finger nacheinander – beginnend beim kleinen Finger – wie einen Fächer „umfallen“ lassen. Dann noch 3x wieder aufstellen und wieder umfallen lassen.  Danach noch einmal kräftig die Hände ausschütteln. <strong>Hitzefaktor oberhalb des Bauchnabels: 3</strong></li>
<li>Augen schließen und und sie langsam und 3x im Uhrzeigersinn und 3x in die andere Richtung rollen. Danach einen tiefen Atemzug nehmen – tief hinunter in den Bauch, weit hinein in die Brust atmen. Augen wieder öffnen. <strong>Hitzefaktor: 2,5 (zumindest im Kopf)</strong></li>
<li>Für Mutige mit viel Platz: wie ein Hampelmann springen und Kniebeugen machen, <strong>Hitzefaktor: top</strong></li>
<li>Wer ungern seinen angewärmten Sitzplatz verlässt, kann sich noch immer mit der Schokoladen-Notration aus der Schublade behelfen: spart Energie, schont die Nerven, fördert den Winterspeck (wärmt zusätzlich) und lässt den Serotoninspiegel in ungeahnte Höhen steigen.</li>
</ol>
<h2><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9475" title="interview" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/interview-150x150.jpg" alt="interview 150x150 Kälte im Büro: Heiß gekocht oder kalt geschüttelt" width="150" height="150" />Umfrage: Was hilft gegen die Kälte?</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/psychotherapeutin.mp3">Meinungsumfrage Kälte unter Kolleginnen</a></li>
<li><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/psychotherapeutin.mp3">Interview mit Psychotherapeutin Beate Kopp-Kelter</a></li>
</ul>
<h2>Webtipps</h2>
<p><a href="http://www.arbeiterkammer.at/">www.arbeiterkammer.at</a></p>
<p>Wie kalt ist es bei Ihnen im Büro? Was sind Ihre Strategien für die kalte Jahreszeit? Posten Sie Ihr Rezept gegen die Kälte!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erster Job: Praktikum oder Traumjob?</title>
		<link>http://www.karriere.at/blog/erster-job-praktikum.html</link>
		<comments>http://www.karriere.at/blog/erster-job-praktikum.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Weissenböck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frischgebackener Uni-Absolvent? Ab ins Berufsleben! Oder doch in ein erstes Praktikum und dann gleich ins nächste? Wie sieht der Berufseinstieg für junge Akademiker eigentlich aus? Generation Praktikum oder nachgefragte High-Potentials? Wie die Ist-Situation bei Absolventen aussieht und was beim Berufseinstieg wichtig ist, haben Soziologen nun für das Arbeitsmarktservice Tirol (AMS) erhoben. &#8220;Generation Praktikum&#8220;: Der höchstwahrscheinliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9456" title="erster job" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/02/erster-job-150x150.jpg" alt="erster job 150x150 Erster Job: Praktikum oder Traumjob?" width="150" height="150" />Frischgebackener Uni-Absolvent? Ab ins Berufsleben! Oder doch in ein erstes Praktikum und dann gleich ins nächste? Wie sieht der Berufseinstieg für junge Akademiker eigentlich aus? Generation Praktikum oder nachgefragte High-Potentials? Wie die Ist-Situation bei Absolventen aussieht und was beim Berufseinstieg wichtig ist, haben <a href="http://www.ams.at/tirol/ueber_ams/14169_26109.html" target="_blank">Soziologen nun für das Arbeitsmarktservice Tirol (AMS)</a> erhoben.</p>
<p><span id="more-9455"></span>&#8220;<a href="http://www.karriere.at/blog/generation-praktikum.html" target="_blank">Generation Praktikum</a>&#8220;: Der höchstwahrscheinliche Einstieg ins Berufsleben oder doch nur ein Mythos, der Generationen von Studierenden verfolgt. Das Institut für Soziologie befragte dafür mehr als 600 Akademiker über ihren Berufseinstieg im Bundesland Tirol (<a href="http://www.ams.at/tirol/ueber_ams/14169_26109.html" target="_blank">weitere Infos hier</a>). Vorweggenommenes Fazit der Untersuchung: Die <a href="http://www.karriere.at/blog/standard-karriere.html" target="_blank">Generation Praktikum ist kein Massenphänomen</a>. Acht von zehn Befragten haben einen Job, mit dem sie auch zufrieden sind. Ein Fünftel blickt ob ihrer Ausbildung negativ in die Zukunft, zwei von drei Befragten glauben, dass sich ihre Job-Situation zum Guten wenden wird. <strong>Fakten aus der Studie:</strong></p>
<h2><strong>Thema Job-Einstieg:</strong></h2>
<ul>
<li>Jeder dritte Absolvent konnte gleich im Anschluss an dass Studium einen fixen Job finden, 15 Prozent gelang dies binnen eines Monats und vier von zehn suchten ein halbes Jahr.</li>
<li>Im Durchschnitt verfassten die Befragten zwölf <a href="http://www.karriere.at/blog/gute-bewerbung.html" target="_blank">Bewerbungsschreiben</a> an Unternehmen, fünf Prozent mussten mehr als 50 Betriebe anschreiben.</li>
<li>44 Prozent empfanden laut Studie ihren Einstieg als leicht, ein Drittel als schwierig.</li>
<li>Zwar sind die meisten Absolventen mit ihrer Ausbildung zufrieden, als Schwachpunkt wird allerdings die Vorbereitung auf die berufliche Praxis angegeben: Nur jeder Zweite bezeichnet seine akademische Ausbildung als &#8220;sehr gutes&#8221; Rüstzeug für den Jobeinstieg.</li>
</ul>
<h2><strong>Worauf es ankommt:</strong></h2>
<ul>
<li>Zusatzqualifikationen: Mehr als ein Drittel der Befragten bildete sich hinsichtlich <a href="http://www.karriere.at/blog/hobbys-im-lebenslauf-softskills.html" target="_blank">Soft Skills</a>, IT-Fähigkeiten und Fremdsprachenkenntnisse weiter oder kann <a href="http://www.karriere.at/blog/karriere-im-ausland.html" target="_blank">Auslandserfahrung</a> vorweisen.</li>
<li><a href="http://www.karriere.at/blog/beziehungen-kontakte-bewerbung-vitamin-b.html" target="_blank">Vitamin B</a>: Zwei von drei Befragten geben an, dass Beziehungen bei einer Jobsuche hilfreich sind.</li>
<li>Erste Erfahrungen: Die meisten Absolventen sammelten während des Studiums Erfahrungen im Berufsleben, zehn Prozent sogar in Vollzeit, knapp jeder dritte in Teilzeit-Dienstverhältnissen.</li>
<li>Mobiliät: Jeder Fünfte würde seinen Lebensmittelpunkt für einen pefekten Job ändern. 20 Prozent allerdings gaben auch an, stark an ihrem Wohnort zu hängen.</li>
</ul>
<p>Bildnachweis: <a href="http://www.colourbox.com" target="_blank">colourbox.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>IT-Spezialisten: Viele Jobangebote, aber Ende des Booms</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Weissenböck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie zählen nach wie vor zu den heißesten Aktien am Arbeitsmarkt: Qualifizierte IT-Fachkräfte. Im abgelaufenen Jahr war die Nachfrage nach IT-Spezialisten sogar so groß wie im Rekordjahr 2008. Wie der aktuelle it-indikator2011 belegt, ist der Stellenmarkt für diese Berufsgruppe 2011 im Jahresvergleich um ein knappes Viertel (24 Prozent) gewachsen! Besonders gute Jobchancen finden derzeit Projektmanager, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9441" title="IT" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/IT-150x150.jpg" alt="IT 150x150 IT Spezialisten: Viele Jobangebote, aber Ende des Booms" width="150" height="150" />Sie zählen nach wie vor zu den heißesten Aktien am Arbeitsmarkt: Qualifizierte <a href="http://www.karriere.at/blog/gehalt-2011-it-edv.html" target="_blank">IT-Fachkräfte</a>. Im abgelaufenen Jahr war die Nachfrage nach IT-Spezialisten sogar so groß wie im Rekordjahr 2008. Wie der aktuelle <a href="http://www.rfmc.at/report2.pdf" target="_blank">it-indikator2011</a> belegt, ist der Stellenmarkt für diese Berufsgruppe 2011 im Jahresvergleich um ein knappes Viertel (24 Prozent) gewachsen! Besonders gute Jobchancen finden derzeit Projektmanager, Vertriebskräfte und Systembetreuer vor.</p>
<p><span id="more-9437"></span>Der Boom ist vorbei, die Stagnation kehrt auch am IT-Markt langsam ein. Soll heißen: Trotz des erwähnten Wachstums von 24 Prozent am IT-Anzeigenmarkt (das enstpricht rund 1000 zusätzlichen <a href="http://www.karriere.at/jobs/edv-it-organisation" target="_blank">IT-Stelleninseraten</a>), stellte sich mit Jahresende eine leichte Stagnation ein. <a href="http://www.rfmc.at/" target="_blank">Robert Fitzthum</a>, Personalberater und Herausgeber des Branchenindex it-indikator dazu: &#8220;Der dynamische Markt im ersten und zweiten Quartal 2011 lässt die Bilanz besser aussehen, als die aktuelle Situation ist.&#8221;</p>
<h2>Verluste bei SAP-Personal</h2>
<p><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/itindikator_IV11_1.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9438" title="itindikator_IV11_1" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/itindikator_IV11_1-150x150.png" alt="itindikator IV11 1 150x150 IT Spezialisten: Viele Jobangebote, aber Ende des Booms" width="150" height="150" /></a>Trotz der eintretenden Phase der Stagnation konnten im letzten Quartal 2011 vor allem Systembetreuer (+6 Prozent/526 Jobs), Vertriebsmitarbeiter (+7 Prozent/382 Jobs) und Projektmanager (+16 Prozent/468 Jobs) aus dem Vollen schöpfen, da sich diese Bereiche schneller als der Markt entwickelt haben. Programmierer (-1 Prozent/1.749 Jobs), im <a href="http://www.karriere.at/blog/it-boom-programmierer-coden-sich-den-langeren-ast.html" target="_blank">Sommer von Unternehmen noch heiß begehrt</a>, erfahren bereits eine gewisse Abkühlung. SAP-Personal findet verglichen mit den Vorquartalen weniger Angebot vor.</p>
<h2>Sparkurs macht sich bemerkbar</h2>
<p><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/itindikator_IV11_2.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9439" title="itindikator_IV11_2" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/itindikator_IV11_2-150x150.png" alt="itindikator IV11 2 150x150 IT Spezialisten: Viele Jobangebote, aber Ende des Booms" width="150" height="150" /></a>Verglichen mit dem Jahreswechsel 2010/11 fällt also auf, dass Mitarbeiter im IT-Vertrieb (+13 Prozent) zwar weniger stark gewachsen sind als Programmierer (+32 Prozent), dafür konnten erstere den Aufwärtstrend bis Jahresende fortsetzen. &#8220;Die sinkende Nachfrage gegen Jahresende nach SAP-Personal und Programmierer/innen zeigt erste Auswirkungen des einsetzenden Sparkurses. Es ist damit zu rechnen, dass der Boom sein Ende erreicht hat&#8221;, resümiert Branchenexperte Fitzthum.</p>
<p><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/itindikator_IV11_3.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-9440" title="itindikator_IV11_3" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/itindikator_IV11_3-300x227.png" alt="itindikator IV11 3 300x227 IT Spezialisten: Viele Jobangebote, aber Ende des Booms" width="300" height="227" /></a></p>
<p>Bildnachweis: <a href="http://www.colourbox.com" target="_blank">colourbox.com</a>, Grafiken: it-indikator2011 (3)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Traineeprogramm: Fünf Fakten zum Karriere-Takeoff</title>
		<link>http://www.karriere.at/blog/traineeprogramm-karriere.html</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Weissenböck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Uni-Absolventen mögen Trainee-Programme &#8211; immer mehr können sich vorstellen, ihre Berufskarriere in einem firmeninternen Ausbildungs-Curriculum zu starten. Denn die Vorteile liegen klar auf der Hand: Man durchläuft mehrere Abteilungen, lernt seine Ausbildung, Stärken und Kenntnisse im Reality-Check einzuschätzen. Und man hat die Chance, sich mit Leistung und Engagement einen Namen zu machen. Dabei ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9429" title="traineeprogramm" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/traineeprogramm-150x150.jpg" alt="traineeprogramm 150x150 Traineeprogramm: Fünf Fakten zum Karriere Takeoff" width="150" height="150" />Uni-Absolventen mögen Trainee-Programme &#8211; immer mehr können sich vorstellen, ihre Berufskarriere in einem firmeninternen Ausbildungs-Curriculum zu starten. Denn die Vorteile liegen klar auf der Hand: Man durchläuft mehrere Abteilungen, lernt seine Ausbildung, Stärken und Kenntnisse im Reality-Check einzuschätzen. Und man hat die Chance, sich mit Leistung und <a href="http://www.karriere.at/blog/aufgabe-unternehmen-engagement.html" target="_blank">Engagement</a> einen Namen zu machen. Dabei ist das Verhältnis Trainee-Unternehmen nicht immer ganz ungetrübt. Worauf es Betrieben und <a href="http://www.karriere.at/jobs#sort=score;keywords=trainee;locations=" target="_blank">Trainees</a> ankommt, beleuchtet nun eine Studie.</p>
<p><span id="more-9424"></span>Gleich vorweg: Fast alle deutschen Absolventen (94 Prozent) können sich vorstellen, ihre Karrierewege als Trainee zu beginnen, besagt eine <a href="http://www.haniel.de/irj/portal?NavigationTarget=ROLES://portal_content/haniel/global/hcw/global/applications/news/com.haniel.hcw.global.applications.news_details&amp;path=/haniel_webcontent/easywcm_sites/hcw/press/public/default/com.haniel.hcw.easywcm.press.public.Press/portal_content/haniel/easywcm/hcw/press/public/site_roles/com.haniel.hcw.easywcm.press.public.Press/press/News_1/News/com.haniel.hcw.easywcm.press.public.Press_3_de/2026afa9-102b-2f10-5f8f-c40829cae513.xml&amp;hcw.useNavCtxTitle=true" target="_blank">aktuelle Untersuchung von Haniel</a>, durchgeführt gemeinsam mit der Managementberatung Kienbaum &#8211; um zehn Prozent mehr als noch im Jahr davor. Und knapp acht von zehn der befragten 406 Unternehmen vertrauen auf den Einsatz von Eigenbau-Nachwuchskräften.</p>
<p><strong>Fakten aus der Studie:</strong></p>
<ul>
<li>Die Erwartungen, mit denen Trainees starten, sind klar: Persönliche Betreuung ist fast jedem Zweiten wichtig (45 Prozent), Weiterentwicklungsmaßnahmen (40 Prozent) und inhaltliche Vielfalt (39 Prozent) führen die Wunschliste an, die sich grundsätzlich auch mit jener der Unternehmen deckt.</li>
<li>Am häufigsten kommen Trainees im Bereich Finance und Controlling (jeder Zweite) zum Einsatz, gefolgt von Marketing und Personalabteilung. Traineeprogramme, die auch Logistik-Abteilungen umfassen, werden nur in rund 20 Prozent der Firmen angeboten.</li>
<li>Die Programme starten laut Studie meist im Oktober oder April, jeweils nach Ablauf eines Semesters.</li>
<li>Knapp ein Drittel der Unternehmen stimmt die Programme auf die Fähigkeiten und Interessen der Teilnehmer ab. In knapp sechs von zehn Betrieben werden die Stationen gemeinsam mit Trainees geplant.</li>
<li>Unternehmen erwarten von Bewerbern einiges: 40 Prozent wünschen Praxiserfahrung, ein Drittel Fremdsprachenkenntnisse, zwei Drittel nennen Eigeninitative und Motivation als wesentliche Persönlichkeitsmerkmale.</li>
</ul>
<h2>Befristete Verträge, Bachelor-Grad oft unerwünscht</h2>
<p>Zwei Erkenntnisse sehen die Studienautoren allerdings kritisch: Zum einen würden mit 40 Prozent knapp die Hälfte der Traineeprogramme als befristete Arbeitsverträge ausgeschrieben &#8211; obwohl fast alle Trainees (93 Prozent) ohnehin vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden. &#8220;Die Berufseinsteiger trotzdem so viele Monate im Unklaren zu lassen oder ihnen mit der Befristung des Vertrags sogar zu signalisieren, dass sie so etwas wie Mitarbeiter zweiter Klasse sind, ist nicht nachvollziehbar und viel zu kurzfristig gedacht&#8221;, kritisiert Kienbaum-Experte Erik Bethkenhagen die Vorgehensweise vieler Unternehmen. Auch das mangelnde Ansehen des vor wenigen Jahren eingeführten <a href="http://www.karriere.at/blog/was-ist-der-bachelor-wert.html" target="_blank">Bachelor-Grades in der Wirtschaft</a> wird durch die Untersuchung einmal mehr untermauert: Jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent) gibt frischgebackenen Bachelors nicht einmal die Chance, an ihren Programmen teilzunehmen.</p>
<p>Hier geht es zu <a href="http://www.karriere.at/jobs#sort=score;keywords=trainee;locations=" target="_blank">Jobangeboten für Traineeprogramme in Österreich</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kündigungsgrund Facebook &#8211; Was Sie virtuellen Freunden lieber nicht erzählen!</title>
		<link>http://www.karriere.at/blog/kuendigungsgrund-facebook.html</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olivia Ulbing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Posting am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Und am Abend gibt es dann die Kurzzusammenfassung: Überstandene Krisen, lästige Kollegen und ein überaus gemeiner Chef! Und das alles auf dem silbernen Tablett, damit ja alle &#8220;Freunde&#8221; auf Facebook sehen, wie grauenhaft der heutige Arbeitstag war. Das Ergebnis: Mitleidsbekundungen wie &#8220;Du Arme!&#8221; oder &#8220;Halt durch!&#8221; kommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-9406" title="woman whispering gossip" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/rumor1.jpg" alt="rumor1 Kündigungsgrund Facebook   Was Sie virtuellen Freunden lieber nicht erzählen!" width="150" height="150" />Ein Posting am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Und am Abend gibt es dann die Kurzzusammenfassung: Überstandene Krisen, <a title="Sechs Gründe warum Arbeitskollegen nerven" href="http://www.karriere.at/blog/arbeitskollegen-nerven-gruende.html" target="_blank">lästige Kollegen</a> und ein überaus gemeiner Chef! Und das alles auf dem silbernen Tablett, damit ja alle &#8220;Freunde&#8221; auf Facebook sehen, wie grauenhaft der heutige Arbeitstag war. Das Ergebnis: Mitleidsbekundungen wie &#8220;Du Arme!&#8221; oder &#8220;Halt durch!&#8221; kommen einem haufenweise zugeflogen! So toll ist die virtuelle Freundschaft. Was aber, wenn einer dieser Freunde gar <a title="Ehrlichkeit unter Kollegen – Schwindeln Sie noch oder lügen Sie schon?" href="http://www.karriere.at/blog/ehrlichkeit-unter-kollegen.html" target="_blank">kein wirklicher Freund</a> ist? <strong>Welche Informationen vertrauen Sie Ihren Facebook-Freunden wirklich an?</strong><span id="more-9373"></span></p>
<p><em>Christiane S. ist mit ihrer aktuellen Arbeitssituation sehr unglücklich. Sie fühlt sich vom Chef unverstanden und die Arbeit im neuen Unternehmen hält auch nicht wirklich, was anfangs versprochen wurde. Am Abend vertraut Sie sich ihren Facebook-Freunden an und postet: &#8220;Arbeit sucks und der Chef ist ein A***h!&#8221;. Daraufhin tritt der gewünschte Effekt ein. Die Freunde versuchen Sie aufzumuntern! Unter ihren Facebook-Freunden hat sie mittlerweile auch einige Kollegen, die sich zwar aus der Diskussion raus halten, aber überraschenderweise weiß besagter Chef am nächsten Tag sehr wohl, was über ihn gesprochen wurde!</em> (Name und Details von der Redaktion geändert!)</p>
<h2>Jeder kennt jeden – über drei Ecken!</h2>
<p>Laut Statistik hat jeder Facebook-User im Durchschnitt rund 150 Freunde. Aber ist ein Facebook-Freund auch ein realer Freund? Immer wieder findet man auf Seiten wie <a href="http://www.webfail.at" target="_blank">webfail.at</a> oder <a href="http://www.socialfail.de/" target="_blank">socialfail.de</a> Ausschnitte von <a href="http://www.karriere.at/blog/dont-drink-facebook-alkotest.html" target="_blank">peinlichen Postings</a>, die genau von jener Person gelesen werden, die diese eigentlich nicht sehen sollte. Ob nun Chef, Kollege oder Ex-Freund – quasi schwarz auf weiß sieht der Betroffene, was man über ihn denkt und auch anderen mitteilt. &#8220;Unternehmensschädigende und beleidigende Äußerungen müssen vom Arbeitgeber nicht hingenommen werden! Egal ob Sie sich nun mit einem Megafon auf dem Stephansplatz platzieren und dort Ihre Meinung kundtun, oder es vermeintlich still und leise über Facebook verkünden. Das Resultat ist das gleiche&#8221;, weiß <a title="Arbeiterkammer" href="http://www.arbeiterkammer.at/" target="_blank">AK-Arbeitsrechtexperte Günter Köstelbauer</a>.</p>
<p>Soziale Medien werden immer beliebter, sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern. Daten, Informationen, sogar private Details werden mit den virtuellen &#8220;Freunden&#8221; geteilt. Und viele User achten dabei nur bedingt auf die Privatsphäre-Einstellungen. &#8220;<a title="Facebook in der Arbeitszeit – Unternehmen verlieren Milliarden" href="http://www.karriere.at/blog/facebook-in-der-arbeitszeit-unternehmen.html" target="_blank">Facebook und Arbeit</a> sollten nach Möglichkeit strikt getrennt werden&#8221;, rät Köstelbauer: &#8220;Abhängig davon, was ein Arbeitnehmer postet oder sagt, kann dies unter Umständen zur sofortigen <a href="http://www.karriere.at/artikel/226/beendigung-des-arbeitsverh%C3%A4ltnisses" target="_blank">Entlassung</a>, verbunden mit dem Verlust von arbeitsrechtlichen Ansprüchen führen.&#8221; Auch der anfangs beschriebene Fall lag der AK-Wien erst vor Kurzem vor. Daher ist es besonders wichtig darauf zu achten: Wem teile ich welche Informationen mit. Schließlich will man solche Situationen vermeiden:</p>
<p><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-26-um-13.17.53.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-9397" title="Bildschirmfoto 2012-01-26 um 13.17.53" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-26-um-13.17.53.png" alt="Bildschirmfoto 2012 01 26 um 13.17.53 Kündigungsgrund Facebook   Was Sie virtuellen Freunden lieber nicht erzählen!" width="431" height="204" /></a></p>
<h2>Fair bleiben!</h2>
<p>Frustbekämpfung via Facebook ist trügerisch. Man holt sich Anerkennung und Trost und kann dabei seinem Ärger so richtig freien Lauf lassen. Fakt ist allerdings, dass solche Aktionen meist auffliegen. Arbeitsrechtexperte Köstelbauer rät daher: &#8220;Seien Sie vorsichtig bei dem, was Sie posten! Suchen Sie sich Ihre Freunde gut aus und definieren Sie Ihre Facebook-Einstellungen entsprechend so, dass nicht die ganze Welt lesen kann, was Sie schreiben!&#8221; Die größte Sicherheit hat man immer noch, wenn man die Arbeit, Kollegen und vor allem auch den Chef aus Facebook raushält. Schließlich wollen Sie auch nicht eines Tages Sachen von sich im Internet lesen, die ein erzürnter Kollege der ganzen Welt preisgibt!</p>
<p>Bildnachweis: <a href="http://www.colourbox.com" target="_blank">www.colourbox.com</a> und <a href="http://www.webfail.at" target="_blank">www.webfail.at</a></p>
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		<item>
		<title>Techno-Stress &#8211; Streikende Rechner machen auf Dauer krank</title>
		<link>http://www.karriere.at/blog/techno-stress.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Weissenböck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<category><![CDATA[Stressfaktor]]></category>
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		<description><![CDATA[Error! Fehlermeldung! Niemand ist vor abstürzenden Computern oder streikenden Systemen gefeit. Linzer Wissenschaftler schafften es nun nachzuweisen, dass ein abstürzender Rechner das Stresslevel des Benutzers massiv beeinflusst. Studien-Co-Autor Prof. René Riedl vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) warnt im Interview davor, dass schlechtes technisches Equipment auf Dauer krank machen kann. &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9374" title="Computer Stress" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/computer_absturz-150x150.jpg" alt="computer absturz 150x150 Techno Stress   Streikende Rechner machen auf Dauer krank" width="150" height="150" />Error! Fehlermeldung! Niemand ist vor abstürzenden Computern oder streikenden Systemen gefeit. Linzer Wissenschaftler schafften es nun nachzuweisen, dass ein abstürzender Rechner das Stresslevel des Benutzers massiv beeinflusst. Studien-Co-Autor Prof. René Riedl vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) warnt im Interview davor, dass schlechtes technisches Equipment auf Dauer krank machen kann.<span id="more-9371"></span><em></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>karriere.at: Können Sie uns einen Überblick über den Aufbau des Experiments geben?</em></p>
<p><strong>René Riedl:</strong> In dieser bislang einzigartigen Studie, die das <a href="http://www.win.uni-linz.ac.at/stukowin.html" target="_blank">Institut für Wirtschaftsinformatik</a> – Information Engineering gemeinsam mit dem <a href="http://www.linz.at/akh/" target="_blank">AKh Linz</a> sowie der <a href="http://www.fh-ooe.at/" target="_blank">Fachhochschule Oberösterreich</a> durchgeführt hat, haben wir untersucht, ob ein Systemabsturz mit einer Fehlermeldung zu einem Anstieg des Stresshormons Kortisol bei Computerbenutzern führt. Wir integrierten diesen Stress auslösenden Faktor in eine Benutzungsoberfläche eines Online Shops. Die Probanden hatten die Aufgabe, im Online Shop Produkte zu suchen und diese in den Einkaufswagen zu legen. Den Probanden wurde mitgeteilt, dass das Ziel des Experiments die Untersuchung der Benutzbarkeit des Online Shops ist. Zu Beginn des Experiments wurde eine erste Speichelprobe genommen, um den Basiswert des Kortisols zu ermitteln. Nachdem die erste Speichelprobe genommen war, erklärte der Versuchsleiter die Aufgabe. Danach startete der Proband mit der Navigation im Online Shop. In einer Gruppe stürzte der Computer dann während der Ausführung der Aufgabe ab, in der Kontroll-Gruppe war kein Systemabsturz implementiert. In etwa 25 Minuten nach der ersten Messung wurde dann eine zweite Speichelprobe genommen. Die Speichelproben wurden dann in einem medizinischen Labor analysiert, um die Kortisolwerte zu bestimmen, und es bestätigte sich unsere Hypothese, dass ein Systemabsturz zu einem Anstieg von Kortisol führen kann.</p>
<p><em>karriere.at: Kann Techno-Stress, verursacht durch mangelhaftes technisches Equipment (z.B. langsame oder instabile Systeme) negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben?</em></p>
<p><strong>Riedl:</strong> Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zeigen, dass ein chronisch erhöhter Kortisolspiegel beispielsweise zu chronischem <a href="http://www.karriere.at/blog/burnout-stress-krank-arbeit.html" target="_blank">Burnout</a>, <a href="http://www.karriere.at/blog/stress-stadt-land.html" target="_blank">Depression</a>, Fettleibigkeit, unterdrückter Immunfunktion, chronisch hohem Blutdruck sowie Arterienverkalkung führen kann. Da Computersystemabstürze sowie andere Probleme wie langsame Antwortzeiten eines Systems allgegenwärtige Probleme sind, die sich permanent wiederholen und die immer wieder erlebt werden, ist davon auszugehen, dass sich andauernde und wiederholende Computerprobleme mittel- bis langfristig negativ auf die Gesundheit von Benutzern auswirken können.</p>
<p><em>karriere.at: Lässt sich sagen, welchen Anteil technisch versursachter Stress an der täglichen Anspannungskurve hat?</em></p>
<p><strong>Riedl:</strong> Welchen Anteil Techno-Stress am gesamten von einem Menschen wahrgenommenen Stress hat, ist nach meinem Kenntnisstand bislang nicht systematisch untersucht worden. Klar ist aber, dass Menschen, die täglich am Computer arbeiten und Kommunikationsinstrumente wie <a href="http://www.karriere.at/blog/telefon-terror.html" target="_blank">Mobiltelefone</a> häufig verwenden, eher mit Techno-Stress konfrontiert sind. Daher ist auch der Anteil von Techno-Stress am gesamten wahrgenommenen Stress bei diesen Personen vermutlich höher. Momentan gibt es weltweit in etwa zwei Milliarden Menschen, die das Internet und somit Computer oder andere Kommunikationsinstrumente verwenden. Daraus folgt, dass das Phänomen „Techno-Stress“ mittlerweile die gesamte Gesellschaft betrifft. Mit der zunehmenden Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien wird die Thematik zudem weiter an Relevanz gewinnen. Die Forschung ist daher in diesem Bereich auszubauen, um das Phänomen besser zu verstehen und um systematisch wirksame Maßnahmen entwickeln zu können.</p>
<p><em>karriere.at: Wie kann man Techno-Stress persönlich verhindern? Nicht in die Arbeit gehen? Computer- und Smartphone-Nutzung verweigern?</em></p>
<div id="attachment_9389" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-9389 " title="René Riedl, JKU" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/rene_riedl_jku1-150x150.png" alt="rene riedl jku1 150x150 Techno Stress   Streikende Rechner machen auf Dauer krank" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">René Riedl, JKU</p></div>
<p><strong>Riedl:</strong> Grundsätzlich ist es tatsächlich so, dass die Nicht-Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien eine wirksame Maßnahme darstellt, Techno-Stress weitgehend zu vermeiden. Das Problem ist nur, dass eine solche Maßnahme realitätsfremd ist, weil viele Menschen beruflich wie privat in zunehmend höherem Ausmaß Computer und mobile Endgeräte verwenden. Die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien stiftet schließlich für den Menschen auch einen großen Nutzen, ich denke dabei etwa an den erweiterten Zugang zu Informationen durch die Internetnutzung oder Produktivitätssteigerungen durch den Einsatz von Anwendungssystemen in Unternehmen. Zwei wirksame Strategien zur Bewältigung von Technostress werde ich nun kurz schildern. Die erste Strategie zielt darauf ab, das Verhältnis zwischen Person und Umwelt zu verändern, beispielsweise durch eine Erhöhung des Wissensstands im Umgang mit Computern, weil dann bei auftretenden Computerproblemen der Benutzer ohne fremde Hilfe rasch eine Behebung des Problems herbeiführen kann. Die zweite Strategie versucht, negatives Befinden in einer Stresssituation zu vermindern, indem die kognitive Einschätzung der Situation verändert wird, beispielsweise durch das gedankliche Abschwächen möglicher negativer Effekte, die ein Computerproblem für die Erreichung eines Ziels haben kann. Also, man sagt sich als Benutzer, oder besser, man redet sich ein, der Systemabsturz wird schon keine gravierenden negativen Folgen haben – auch das kann, wie die erste Strategie, Stressreaktionen abschwächen.</p>
<p><em>karriere.at: Welche Verantwortung sehen Sie angesichts der Forschungsergebnisse auf Arbeitgeberseite? </em></p>
<p><strong>Riedl:</strong> Zuerst einmal ist es meines Erachtens so, dass die Verantwortung nicht einseitig getragen werden sollte. Das soll heißen, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer Verantwortung zu tragen haben. Arbeitgeberseitig hat beispielsweise VW kürzlich eine bemerkenswerte Regelung eingeführt. Konzern und Betriebsrat einigten sich darauf, dass Beschäftigte <a href="http://www.karriere.at/blog/feierabend.html" target="_blank">nach Dienstende von der betrieblichen E-Mail-Kommunikation abgeschottet werden</a>. Ziel der Aktion ist es, Techno-Stress zu vermeiden. Presseberichten zufolge wird die Regelung so umgesetzt, dass sich eine halbe Stunde nach Arbeitsschluss die Weiterleitungen vom Mailserver auf die Blackberry-Smartphones der Beschäftigten abschalten, und eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn am nächsten Tag werden die Mails vom Server wieder weitergeleitet; Telefonieren ist aber möglich. Arbeitnehmerseitig erweisen sich beispielsweise die beiden oben skizzierten Bewältigungsstrategien als wirksame Maßnahmen gegen Techno-Stress.</p>
<p>Bildnachweis: <a href="http://www.colourbox.com" target="_blank">Colourbox.com</a>, JKU</p>
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		<title>Chaos im Büro: Warum Unordnung nicht immer beim Denken hilft</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Weissenböck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder kennt das Gefühl: Man betritt einen turbulenten Raum und hat gleich das Bedürfnis, Ordnung in das Chaos zu bringen, dem ganzen Struktur zu geben. Oder auch den Messie-Schreibtisch seines Kollegen einer Generalsanierung zu unterziehen. Glaubt man einer niederländischen Studie, sei Ihnen geraten: Lassen Sie ja die Finger davon! Denn unordentliche Umgebungen helfen dabei, klare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9352" title="chaos" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/chaos-150x150.jpg" alt="chaos 150x150 Chaos im Büro: Warum Unordnung nicht immer beim Denken hilft" width="150" height="150" />Jeder kennt das Gefühl: Man betritt einen turbulenten Raum und hat gleich das Bedürfnis, Ordnung in das Chaos zu bringen, dem ganzen Struktur zu geben. Oder auch den <a href="http://www.karriere.at/blog/schreibtisch-check.html" target="_blank">Messie-Schreibtisch</a> seines Kollegen einer Generalsanierung zu unterziehen. Glaubt man einer niederländischen Studie, sei Ihnen geraten: Lassen Sie ja die Finger davon! Denn unordentliche Umgebungen helfen dabei, klare Gedanken hervorzubringen. Wermutstropfen für überzeugte Schreibtisch-Chaoten: Das Ganze funktioniert am Besten, wenn man die Unordnung nicht selbst erzeugt hat.</p>
<p><span id="more-9351"></span>&#8220;Ordnung braucht nur der Dumme. Das Genie beherrscht das Chaos.&#8221; So oder so ähnlich soll es von Albert Einstein gekommen sein &#8211; Physiker, Nobelpreisträger, Graue-Zellen-Akrobat. Ein Satz, der anscheinend nicht nur auf seine persönliche Arbeitsweise zutreffend gewesen sein dürfte. Denn laut einer im Vorjahr erschienenen <a href="http://repub.eur.nl/res/pub/25720/0536A6A0d01.pdf" target="_blank">Studie der Universität Groningen</a> (publiziert im Journal of Consumer Reserach) können unordentliche Umgebungen dabei helfen, selbst klarer zu denken.</p>
<p><strong>Der Versuch:</strong> Unter anderem wurden die Untersuchungsteilnehmer an Schreibtische gesetzt, die entweder absolut chaotisch waren, andere wiederum aufgeräumt, weitere völlig leer. Nachdem abgetestet wurde, wie sehr sie in ihrem Leben generell nach Einfachheit streben und wie ihre derzeitige persönliche Befindlichkeit ist, wurde ihnen aufgetragen, bestimmte Produkte in Gruppen zu sortieren. Auch wurde getestet, wofür die Probanden prinzipell mehr Geld ausgeben würden: Für ein T-Shirt mit einfachem oder komplexem Aufdruck.<br />
Im zweiten Teil des Experiments sollte ausgetestet werden, inwieweit sich der Drang Ordnung zu schaffen auch auf Geschäftslokale umlegen lässt: Also inwieweit die Teilnehmer Produkte in einem schlecht sortierten Geschäft gewissen Kategorien zuordnen können.</p>
<h2>Ordnungs-Freaks profitieren stärker vom Chaos anderer</h2>
<p><strong>Ergebnis:</strong> Unordnung fördert unsere Fähigkeit, klar zu denken. &#8220;Die menschliche Natur sträubt sich gegen Unordnung. In kulturell unterschiedlichem Ausmaß versuchen wir stets, Organisation in unser Umfeld zu bringen&#8221;, zitiert die News-Plattform <a href="http://www.pressetext.com/news/20120124003" target="_blank">pressetext.com Studienleiterin Jia Liu</a>. Besonders gut funktioniere das klare Denken vor allem in Situationen, die man selbst nicht ordnungsmäßig beeinflussen könne – also beim Anblick des unordentlichen Kollegen-Tisches oder dem Supermarkt ohne Konzept – weil das Gehirn zu kompensieren versuche, so die Forscherin.</p>
<p>Zeitgenossen, die seit jeher auf kreatives Chaos vertrauen, sollten sich daher nicht zu früh freuen, da man das hilfreiche Chaos nicht selbst erzeugen sollte. Anders gesagt: Ordnungsliebende profitieren stärker vom Chaos anderer als jene, die es locker mit klaren Strukturen nehmen.</p>
<p>Alle jene, die sich also über ihre unordentlichen Bürokollegen ärgern – hören Sie auf damit! Vielleicht ist es ja das kreative Chaos ihres Sitznachbarn, das Sie erst so richtig gut werden lässt!</p>
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		<title>Das perfekte Bewerbungsfoto &#8211; Be yourself but professional!</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olivia Ulbing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
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		<description><![CDATA[Es sorgt bei jeder Bewerbung für Unsicherheit: Das Bewerbungsfoto! Dieses kleine unscheinbare Bild am oberen Ende des Lebenslaufes ist Ihr erster Eindruck beim Personalverantwortlichen. Es kann verdeutlichen, wie ernst Sie die angestrebte Position nehmen. Ein gutes Bewerbungsfoto kann Ihre Professionalität unterstreichen, im negativsten Fall auch zum Ausscheiden aus dem Bewerbungsverfahren führen. Darum sollte es mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9208" title="Application and CV in French" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/bewerbungsfoto_final-150x150.jpg" alt="bewerbungsfoto final 150x150 Das perfekte Bewerbungsfoto   Be yourself but professional!" width="150" height="150" /><strong>Es sorgt bei jeder Bewerbung für Unsicherheit: Das Bewerbungsfoto!</strong> Dieses kleine unscheinbare Bild am oberen Ende des Lebenslaufes ist Ihr erster Eindruck beim Personalverantwortlichen. Es kann verdeutlichen, wie ernst Sie die angestrebte Position nehmen. Ein gutes Bewerbungsfoto kann Ihre Professionalität unterstreichen, im negativsten Fall auch zum Ausscheiden aus dem <a title="Tour de Job – Werden Sie Gesamtsieger! [Umfrage ]" href="http://www.karriere.at/blog/tour-de-job.html" target="_blank">Bewerbungsverfahren</a> führen. Darum sollte es mit Bedacht gewählt werden. Aber wie schwer ist es, <a title="Zehn Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto" href="http://www.karriere.at/blog/10-tipps-fur-das-perfekte-bewerbungsfoto.html" target="_blank">ein gutes Bewerbungsfoto</a> zu bekommen? Gar nicht! Unsere Profis geben Ihnen praktische Tipps, die Ihr Bewerbungsfoto zum Türöffner machen!<span id="more-9154"></span></p>
<p>Es zählt zu den heißen Eisen im Bewerbungsverfahren: Das Bewerbungsfoto. Wie macht man es richtig? Worauf achtet man? Und was kann man alles falsch machen? So viel Gerede um ein Bild, das noch nicht einmal rechtlich notwendig ist. Ja, sie haben richtig gelesen &#8211; laut dem <a title="AGG" href="https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/186/Seite.1860100.html" target="_blank">Gleichbehandlungsgesetz</a> darf ein Arbeitgeber bei einer Bewerbung kein Foto von Ihnen verlangen. Schließlich sollen Ihre <a title="Saugut und trotzdem arbeitslos – Wenn Qualifikation nichts mehr wert ist!" href="http://www.karriere.at/blog/saugut-und-trotzdem-arbeitslos.html" target="_blank">beruflichen Qualifikationen</a> zählen und nicht <a title="Der Bündchen-Effekt : Alles für ein WOW" href="http://www.karriere.at/blog/der-buendchen-effekt.html" target="_blank">Ihr Aussehen</a> auf einem Bild.</p>
<p>Dennoch, ein passendes Bewerbungsfoto ist ein Türöffner, weiß auch <a title="Franz Bauer" href="http://www.franz-bauer.at/" target="_blank">Bewerbungscoach Mag. Franz Bauer</a>: &#8220;Ein gutes Bewerbungsfoto hat weiterhin eine sehr große Bedeutung. Wenn Sie ein professionelles Bewerbungsfoto verwenden, dann zeigen Sie dem potenziellen Arbeitgeber, wie wichtig Ihnen der Job ist. Wir leben in einer visuell dominierten Welt und das Foto transportiert oft mehr als der geschriebene Text.&#8221;</p>
<h2>Unausgesprochene Regel</h2>
<div id="attachment_9213" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/Franz-Bauer-2010_5-e1326989843571.jpg"><img class="size-full wp-image-9213" title="Franz Bauer 2010_5" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/Franz-Bauer-2010_5-e1326989843571.jpg" alt="Franz Bauer 2010 5 e1326989843571 Das perfekte Bewerbungsfoto   Be yourself but professional!" width="200" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Mag. Franz Bauer, Bewerbungscoach</p></div>
<p>Was in Amerika bereits seit Jahren üblich ist, hat sich in Österreich bislang noch nicht durchgesetzt: <a title="Keine Jobs für Kevin, Aishe &amp; Co. – sorgt anonyme Bewerbung für Chancengleichheit?" href="http://www.karriere.at/blog/anonyme-bewerbung.html" target="_blank">Die anonyme Bewerbung</a>. &#8220;Es gibt zwar Tendenzen zur anonymen Bewerbung, aber die sind in Österreich noch nicht angekommen&#8221;, stimmt Bauer zu. Entscheidet man sich also dazu, ein Foto in den <a href="http://www.karriere.at/blog/hobbys-im-lebenslauf-softskills.html" target="_blank">Lebenslauf</a> einzubetten, sollten Sie darauf achten, dass Sie auf dem Foto professionell und sympathisch wirken. &#8220;Das Bewerbungsfoto zeigt dem Personaler, welche Position Sie anstreben, also ist der erste wichtige Schritt sich selbst klar zu machen: Wo will ich eigentlich hin&#8221;, rät <a href="http://www.gortana.at/" target="_blank">Porträtfotograf Robert Gortana</a>. &#8220;Die Position, die Sie anstreben wird durch das Bewerbungsfoto verdeutlicht.&#8221;</p>
<h2>Das perfekte Bewerbungsfoto</h2>
<p>&#8220;Mit einem schlechten Bewerbungsfoto können Sie sich die Chance auf eine Stelle verbauen. Mit einem guten Bewerbungsfoto können Sie sich von den anderen Bewerbern abheben, Sie können Sympathien gewinnen und haben damit ein wichtiges Medium mit dem Sie Ihre ganz persönliche Ausstrahlung vermitteln können&#8221;, meint Bauer. Auch Gortana ist der Meinung: &#8220;Es gibt keine Universalregel für das perfekte Bewerbungsfoto. Jeder Mensch ist anders und hat auch andere Vorstellungen für die eigene Karriere. Während der eine seine Karriere in Richtung Führungsposition lenken will, genügt dem Anderen vielleicht schon eine <a href="http://www.karriere.at/blog/gehalt-2011-assistenz-sekretariat-administration.html" target="_blank">Assistenzfunktion</a>. Mit einem guten Bewerbungsbild unterstreichen Sie die angestrebte Funktion!&#8221;</p>
<p>Auch die Qualität des Fotos ist entscheidend! Ist das Bild ausgeblichen, verpixelt oder hat eine schlechte Qualität, zieht der Personaler rasch auch Rückschlüsse auf den Bewerber. &#8220;Der Schnappschuss aus dem <a href="http://www.karriere.at/blog/last-minute-urlaub.html" target="_blank">Urlaub</a> oder das Foto mit dem <a href="http://www.karriere.at/blog/app-iphone-android-karriere.html" target="_blank">Smartphone</a> im Wohnzimmer sind tabu. Genauso wenig angemessen sind Fotos aus dem Automaten, gescannte Fotos, unscharfe Fotos oder grelle Farben bei Fotohintergrund und Bekleidung&#8221;, rät Bauer. Wer keine ambitionierten Foto-Profis kennt, sollte überlegen, zu einem professionellen Fotografen zu gehen.</p>
<h2>Der Fotograf – Ihr Profi in Sachen Bewerbungsfoto</h2>
<p>Es fällt schwer sich für einen Fotografen zu entscheiden, denn die Auswahl ist groß! Bauer rät: &#8220;Achten Sie darauf, dass Sie sich wohlfühlen im Studio, dass Sie dem Fotografen vertrauen und eine angenehme, entspannte Stimmung herrscht. Ein guter Fotograf wird Sie beraten, was Sie anziehen sollten, welche Farben am besten zu Ihnen passen. Lassen Sie sich Muster zeigen, damit Sie einen Eindruck von seiner Arbeit bekommen. Es sollten auch verschiedene Varianten des Bewerbungsfotos gemacht werden. Der Fotograf sollte Ihnen am Schluss die Fotos in elektronischer Form in guter, druckfähiger Auflösung übergeben.&#8221; Viele Fotografen bieten <a title="Bewerberangebot" href="http://www.gortana.at/bewerbung/" target="_blank">spezielle Angebote für Bewerber</a>, mit Visagistin und verschiedenen Outfits. Informieren Sie sich einfach auch mal im Internet nach passenden Angeboten!</p>
<h2>Achtung – Darauf müssen Sie wirklich achten!</h2>
<p>&#8220;Immer wieder habe ich Bewerbungsunterlagen bekommen, die gleich durch das Bewerbungsfoto negativ hervorgestochen sind&#8221;, erzählt Bauer. Das Bewerbungsfoto kann nur allzu schnell zum Knock-out Kriterium werden. Auch hier gibt es Standards, die von den Personalern auf dem ersten Blick gecheckt werden. Achten Sie allerdings auf die folgenden zwölf Punkte, haben Sie die erste kritische Phase schon mal überstanden:</p>
<p><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/Portraitbild.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-9277" title="Portraitbild" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/Portraitbild.png" alt="Portraitbild Das perfekte Bewerbungsfoto   Be yourself but professional!" width="520" height="740" /></a></p>
<h2>Zeig her deine Branche und ich zeig dir mein Bewerbungsbild</h2>
<p>Fakt ist: Das Bewerbungsfoto zeigt den <a href="http://www.karriere.at/blog/vorstellungsgespraech-auch-der-nachhall-zaehlt.html" target="_blank">Kandidaten</a> in der zukünftigen Position! Selbsterkenntnis ist daher die halbe Miete. Denn das Foto ist stark von der Art der Position abhängig und auch der Fotograf wird Sie als Erstes nach dem angestrebten Job fragen. Warum? Robert Gortana hat für karriere.at die wesentlichen Merkmale zwischen einem Foto für Führungs- und Fachpositionen zusammengefasst. Eines sei vorweggesagt: <strong>Interpretation ist steuerbar!</strong></p>
<p><strong>Die Führungsposition</strong><br />
Der wesentliche Unterschied zwischen Führungs- und Fachkräften liegt im Aufnahmewinkel des Bildes. Bei Führungskräften zählt nach wie vor, Autorität und Stärke auf dem Foto zu vermitteln. Dazu verwendet der Fotograf eine leicht schräge Kameraperspektive von unten. Der Betrachter hat somit von Anfang an das Gefühl eine Führungsperson vor sich zu haben.</p>
<p><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_karriere_blog_1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-9221" title="foto_gortana_karriere_blog_1" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_karriere_blog_1-200x300.jpg" alt="foto gortana karriere blog 1 200x300 Das perfekte Bewerbungsfoto   Be yourself but professional!" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_karriere_blog_3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-9223" title="foto_gortana_karriere_blog_3" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_karriere_blog_3-200x300.jpg" alt="foto gortana karriere blog 3 200x300 Das perfekte Bewerbungsfoto   Be yourself but professional!" width="200" height="300" /></a></p>
<p><strong>Die Mimik</strong> sollte weder ausdruckslos noch gekünstelt-freundlich sein. Ein starker Blick in die Kamera mit einem leichten Schmunzel-Lächeln kommt auf diesen Fotos am besten an. Wenn Sie ein cooler Brillen-Typ sind, kann auch eine moderne Brille Ihr professionelles Auftreten unterstreichen.</p>
<p>Durchaus skurril: Bei Frauen ist es wichtig, gerade beim Bewerbungsbild möglichst maskulin zu erscheinen. Die <a href="http://www.pressemitteilungen-online.de/index.php/harte-gesichtszuege-gut-fuer-die-karriere-frauen-vorteile-gegenueber-weichen-maennern/" target="_blank">deutsche Sozialpsychologin Anke von Rennenkampff</a> fand im Zuge ihrer Doktorarbeit heraus, dass gerade bei Führungspositionen männliche Merkmale im Bewerbungsfoto über Zu- oder Absage entscheiden können. Noch immer wird Stärke und Autorität mit Männlichkeit assoziiert.</p>
<p><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_karriere_blog_2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9222" title="foto_gortana_karriere_blog_2" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_karriere_blog_2-150x150.jpg" alt="foto gortana karriere blog 2 150x150 Das perfekte Bewerbungsfoto   Be yourself but professional!" width="150" height="150" /></a>Die Forscherin aus Mannheim ist überzeugt: &#8220;Harte Gesichtszüge signalisieren Durchsetzungsfähigkeit und Aggressivität, die als typische männliche Eigenschaften und als notwendig für Führungskräfte gelten.&#8221; Darum profitieren auch Sie von diesem simplen Trick. Lassen Sie sich einfach von einer Visagistin beraten! Ein extra Tipp des Experten: Ein schwarz/weiß Foto wirkt oft stärker und kann Sie aus der Masse an Bewerbungen positiv hervorstechen lassen!</p>
<p><strong>Die Fachkraft</strong></p>
<p>Authentizität, Sympathie und Vertrauenswürdigkeit sind Eigenschaften, die bei einer Fachkraft für einen positiven ersten Eindruck sorgen. Genau diese Eigenschaften sollte auch Ihr Bewerbungsfoto vermitteln. Subjektiv erzielt man diesen Effekt, indem der Fotograf den Aufnahmewinkel ändert. Statt leicht von unten, ist hier der Winkel von oben leicht schräg nach unten ideal.</p>
<p><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_karriere_blog_5.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-9220" title="foto_gortana_karriere_blog_5" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_karriere_blog_5-225x300.jpg" alt="foto gortana karriere blog 5 225x300 Das perfekte Bewerbungsfoto   Be yourself but professional!" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Auch die Mimik unterscheidet sich stark von der Führungskraft. Hier können Sie Ihre Persönlichkeit voll zur Geltung bringen. Das Leuchten in Ihren Augen vermittelt dem Personaler, dass Sie sich auf Ihre Aufgabe freuen. Und das Lächeln kann von dezentem Schmunzeln zu vollem Perlweiß-Lächeln gehen. Je nachdem wie Sie sich wohlfühlen. Täuschen Sie nur nichts vor! Bleiben Sie authentisch, denn Fakes werden beim Bewerbungsfoto schnell enttarnt!</p>
<p><strong>Das Make-up</strong> sollte typgerecht sein. Bedenken Sie allerdings, keine grellen Farben zu verwenden. Schließlich soll Ihre Persönlichkeit auf dem Foto dominieren und nicht das Make-up. Wenn Sie eine kommunikative Position anstreben, können Sie auch schon mal die Haare offen lassen und damit Ihre Weiblichkeit unterstreichen. Von Rennenkampff fand in ihrer Studie ebenfalls heraus, dass weibliche Züge gerade in der Kommunikationsbranche gut ankommen.</p>
<p><strong>Kreative Bewerbung</strong><br />
Sie sind es leid, sich in Kategorien einstufen zu müssen? Dann werden Sie kreativ! Hier zählt allein die Idee. Mit einem kreativen Foto zeigen Sie dem Arbeitgeber, dass Sie sich Gedanken über die Position und das Unternehmen selbst gemacht haben. Das ist mit Sicherheit eine gute Möglichkeit aus der Masse an Bewerbern hervorzustechen.</p>
<p><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_karriere_blog_41.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-9254" title="foto_gortana_karriere_blog_4" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_karriere_blog_41-300x300.jpg" alt="foto gortana karriere blog 41 300x300 Das perfekte Bewerbungsfoto   Be yourself but professional!" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Die Mimik kann bei <a title="Kreativ-Bewerbung: Genialer Schachzug oder Schuss ins Knie?" href="http://www.karriere.at/blog/kreativ-bewerbung.html">kreativen Bewerbungsfotos</a> auch schon mal frech oder keck sein. Schließlich wollen Sie durch dieses Foto auffallen. In unserem Beispiel haben wir den grünen Hintergrund gewählt, weil er passenderweise in grün gestrichen war. Durch den Hintergrund kann man dem Foto bestimmte Aspekte mitgeben, allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Hintergrund nicht vom Wesentlichen ablenkt: nämlich Ihnen!</p>
<p>Diese Methode ist mit Bedacht zu wählen. Schnell kann Kreativität in Übertreibung ausarten. Darum überlegen Sie sich genau, was Sie mit Ihrem Bild vermitteln wollen. Bleiben Sie auch auf kreativen Fotos immer professionell!</p>
<h2>Kompetent und dennoch Sie selbst!</h2>
<p>Ein gutes Bewerbungsfoto kann die Chancen auf den Traumjob erhöhen, aber letztendlich kann auch das beste Bewerbungsfoto keine Garantie dafür sein. Darum vergessen Sie bei all dem Trubel um das Bewerbungsfoto keinesfalls, sich auch um <a title="Lückenfüller im Lebenslauf: Lügen verboten!" href="http://www.karriere.at/blog/lebenslauf-luegen.html">Ihren Lebenslauf</a> und <a title="Karriere zum Lesen: “Auffallend gut”" href="http://www.karriere.at/blog/karriere-zum-lesen-auffallend-gut.html">das Anschreiben</a> zu kümmern. Das Bewerbungsfoto öffnet Ihnen die Türen beim Personaler, aber entscheidend sind immer noch fachliche Qualifikationen. Schließlich wollen Sie als kompetenter Mitarbeiter eingestellt werden und nicht weil Sie auf dem Bewerbungsfoto toll aussehen.</p>
<h2>Zum Fotografen</h2>
<div id="attachment_9212" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_robert_1-e1326989938352.jpg"><img class="size-full wp-image-9212" title="foto_gortana_robert_1" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/foto_gortana_robert_1-e1326989938352.jpg" alt="foto gortana robert 1 e1326989938352 Das perfekte Bewerbungsfoto   Be yourself but professional!" width="200" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Gortana, Profi-Fotograf</p></div>
<p>Robert Gortana wurde 1970 in Wels geboren und studierte Fotografie an der Prager Fotoschule. Seit 2004 ist er selbstständiger Werbefotograf, spezialisiert auf People Fotografie. Seit 2006 ist er auch Vortragender an der Prager Fotoschule. Seine Werke wurden unter anderem in der Vogue publiziert. Mehr Informationen und Buchungsanfragen finden Sie unter <a title="Gortana" href="http://www.gortana.at" target="_blank">www.gortana.at</a></p>
<p>Bildnachweis: alle Bewerbungsfotos wurden fotografiert von Robert Gortana/ Model: <a title="P2P Petra Steinkellner" href="http://people2people.co.at/html/models/models_detail.php?id=104&amp;kat=%20girls%20-%20profi%20&amp;model=gprofi" target="_blank">Petra Steinkellner/P2P</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Ehrlichkeit unter Kollegen &#8211; Schwindeln Sie noch oder lügen Sie schon?</title>
		<link>http://www.karriere.at/blog/ehrlichkeit-unter-kollegen.html</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olivia Ulbing</dc:creator>
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		<category><![CDATA[karriere]]></category>
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		<description><![CDATA[Sind Sie wirklich immer ehrlich? Auf diese Frage mit JA zu antworten, wäre wohl eine Lüge. Denn psychologische Tests haben bewiesen, dass Menschen in etwa zweihundert Mal am Tag lügen. Dabei nehmen Sie wahrscheinlich noch nicht einmal jede kleine Schwindelei wirklich wahr. Unser Unterbewusstsein filtert diese so schnell aus, dass wir kaum merken, überhaupt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9287" title="Firenze" src="http://www.karriere.at/files/blog/2012/01/luege-150x150.jpg" alt="luege 150x150 Ehrlichkeit unter Kollegen   Schwindeln Sie noch oder lügen Sie schon? " width="150" height="150" /><strong>Sind Sie wirklich immer ehrlich?</strong> Auf diese Frage mit JA zu antworten, wäre wohl eine Lüge. Denn psychologische Tests haben bewiesen, dass Menschen in etwa zweihundert Mal am Tag lügen. Dabei nehmen Sie wahrscheinlich noch nicht einmal jede kleine Schwindelei wirklich wahr. Unser Unterbewusstsein filtert diese so schnell aus, dass wir kaum merken, überhaupt die Unwahrheit gesagt zu haben. Gerade im Gespräch mit <a href="http://www.karriere.at/blog/kollegen-typen-charaktere-buero.html" target="_blank">Kollegen</a> kommt es oft zu kleinen Schwindeleien. Aber sind wir überhaupt noch in der Lage einen ganzen Tag wirklich ehrlich zu sein?<span id="more-9286"></span></p>
<p>In der Psychologie geht man davon aus, dass Lügen lebensnotwendig sind! Zum einen erleichtern Sie unseren Tagesablauf sowie das Miteinander mit anderen Menschen. Also auch mit den Kollegen. Schon vor einigen Jahren stellte Universitätsprofessor Jochen Mecke die bis heute bekannten These auf: Der Mensch lügt etwa zweihundert Mal am Tag! Am häufigsten belügt der Mensch sich selbst. Diese so genannten Selbstlügen werden mit der Zeit in die eigene Persönlichkeit integriert, sodass es mit der Zeit für die Person immer schwieriger wird, Lüge und Wahrheit auseinanderzuhalten.</p>
<h2>Lügen, aber nicht ohne Grund</h2>
<p>Die häufigsten Lügen dienen also dem Selbstschutz (41 Prozent), beispielsweise um sich <a href="http://www.karriere.at/blog/streit-am-arbeitsplatz.html" target="_blank">Ärger mit den Kollegen oder dem Chef</a> zu ersparen. Weitere 14 Prozent lügen, um einer <a href="http://www.karriere.at/blog/kostenfaktor-konflikte.html" target="_blank">Konfliktsituation</a> zu umgehen. Knapp ein Zehntel (8,5 Prozent) lügt, um geliebte Menschen nicht zu verletzen und sechs Prozent lügen einfach nur, um sich gegenüber anderen besser darzustellen. Es zeigt sich also: Lügen dienen uns nicht nur der Wahrheitsverschleierung, sie helfen uns, den Alltag zu bewältigen! Das Lügen wird also immer mehr zur einfachen Methode, um Konflikten und auftretenden Problemen einen positiven Ausgang zu geben. An sich also nichts Negatives.</p>
<p>Problematisch wird es erst, wenn Lügen gezielt eingesetzt werden, um andere zu täuschen und sie somit in eine unvorteilhafte Position zu bringen oder sie in die Irre zu führen. Es gibt also einen wesentlichen Unterschied zwischen kleinen Notlügen im Alltag und bewussten Täuschungen um Personen zu schaden. Die mentiologische Forschung hat sich darauf spezialisiert Lügen in folgende Kategorien zu unterscheiden:</p>
<ul>
<li><strong>Die Selbstlüge</strong><br />
Wir alle kennen Sie und trotzdem ist Sie die Häufigste immer wieder auftretende Form der Lüge. Vor allem unliebsame Wahrheiten werden damit verdrängt. <a href="http://www.karriere.at/blog/warum-neujahrsvorsaetze-scheitern.html" target="_blank">Neujahrs-Vorsätze sind die Klassiker unter den Selbstlügen</a>. &#8220;Ab morgen achte ich auf meine Ernährung!&#8221;, &#8220;Das ist wirklich die letzte Zigarette&#8221; sind Sätze, die schon beim Aussprechen unterbewusst als Lüge enttarnt sind und dennoch eine Art Kontroll-Illusion sind, die uns das Gefühl geben unser Leben im Griff zu haben.</li>
<li><strong>Die Notlüge aus Freundschaft</strong><br />
Die Kollegin hat eine neue Frisur, die ihr aber gar nicht steht. Dennoch wird sie das niemals aus Ihrem Mund hören, sondern eher Floskeln wie &#8220;Wow, diese Frisur unterstreicht deinen Typ so gut&#8221;. Diese kleinen Alltagslügen entspringen aus dem Wunsch heraus, Mitmenschen nicht zu verletzen oder bloßzustellen.</li>
<li><strong>Die Geltungslüge</strong><br />
Gerade im <a href="http://www.karriere.at/blog/social-media-schlaft-nie.html#more-5830" target="_blank">Internet</a> kommt es oft zu dieser Art von Lüge. Wir liefern falsche oder übertriebene Informationen um andere damit zu beeindrucken und uns damit, eine bessere Position gegenüber anderen zu verschaffen.</li>
<li><strong>Die Angstlüge</strong><br />
Die wohl ineffizienteste Art der Lüge. Sind wir mit einem Problem konfrontiert, das erheblichen Schaden an unserer Person anrichten kann, versucht man dies meist zu lösen, indem man die Wahrheit verdreht. Angstlügen lassen sich allerdings leicht überprüfen, sodass sie kaum einen Schutzfaktor bieten.</li>
<li><strong>Die skrupellose Lüge</strong><br />
Der <a href="http://www.karrierekiller.at" target="_blank">Sesselsäger und das Kollegenschwein</a> verwenden sie tagtäglich. Diese Form der Lüge wird gezielt eingesetzt um andere zu täuschen, zu benachteiligen oder in die Irre zu führen. Und das nur um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Gerade wenn es um die eigene Karriere geht, bleibt die Integrität unter Kollegen schon mal auf der Strecke.</li>
</ul>
<h2>Machen Sie den Selbsttest!</h2>
<p>Der Unterschied zwischen Lüge und Wahrheit scheint ganz klar und wird uns von Kindheit an eingetrichtert: Lügen ist schlecht und die Wahrheit ist gut! Aber ist es wirklich gut, der Kollegin zu sagen, dass ihr die neue Frisur gar nicht steht? Wem bringt das einen Vorteil, wenn man andere Personen beleidigt oder gar bloßstellt, nur um ja nicht zu lügen. Würden wir jeden Tag nur die reine Wahrheit sagen, wäre ein soziales Miteinander gar nicht mehr möglich. Daher sollten Sie immer nur dann lügen, wenn Sie der Meinung sind, dass es ethisch vertretbar ist und niemanden schadet!</p>
<p>Wie wäre es mit einem kleinen Selbsttest? Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit, in der Sie bewusst versuchen, nur die Wahrheit zu sagen, egal welche Frage Ihnen gestellt wird. Wenn Sie lügen müssen, machen Sie einen Strich in einer Liste. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns an Ihrem Ergebnis teilhaben lassen. Aber eins gilt: bitte nicht schwindeln ;-).</p>
<p>Bildnachweis: <a href="http://www.colourbox.com" target="_blank">www.colourbox.com</a></p>
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