Die Arbeitswelt der Frau S. – Neuer Job – ich komme!

von in Arbeitsleben am Donnerstag, 13. März 2014 um 10:05

Die Freude über den neuen Job ist groß, allerdings auch die Nervosität, wenn man an den ersten Arbeitstag denkt. Wie dieser meistens abläuft und was da einem hilft, kann man in der heutigen Gastkolumne der Frau S. nachlesen.

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Eine Gastkolumne von Sandra Gortva

Die Karriere ruft und mit ihr der erste Arbeitstag!

Sie haben den Job!“ – Diese Worte wirken wie Balsam auf der Haut des Arbeitssuchenden. In Gedanken oder in Wirklichkeit streckt man bei dem eben Gehörten, die Hand siegesreich in die Höhe und dankt den Göttern, sich selbst oder an wen auch immer man eben glaubt. Jetzt kann es wieder losgehen! Man fühlt die Dynamik, die einen plötzlich wieder antreibt, sieht sich mit einem Lächeln den neuen Arbeitsplatz betreten, die neuen Arbeitskollegen kennen lernen, fühlt … die pure Nervosität in sich aufsteigen!

Reif für den ersten Arbeitstag?

Erster Tag im neuen JobDer erste Arbeitstag – und da kann man noch so „reif“ sein wie man will – der fühlt sich immer irgendwie an wie der erste Schultag. Fehlt eigentlich nur noch, dass einem die Schultüte überreicht und über den Kopf gestreichelt wird, begleitet von den Worten: „Das wird schon. Wirst sehen, dass macht Spaß!“ Klar freut man sich auf den Job und die neue Herausforderung, aber diese lästigen Fragen, die sich da im Hinterkopf breit machen, können einem die Vorfreude wirklich vermiesen. Von „Was ziehe ich an?“ über „Was, wenn meine KollegInnen nicht nett sind?“ bis hin zu  „Was, wenn ich mich total blöd anstelle an meinem ersten Tag?!“.

Es ist soweit!

Der erste Arbeitstag ruft – in Form des Weckers oder eines lieben Partners. Aufgrund der Bedeutung dieses Tages hat man ohnehin nicht gut geschlafen und darf sich nun freuen, den ersten Eindruck gleich mal in Begleitung von schönen Augenringen zu machen. Man stresst sich etwas mehr als sonst, denn immerhin möchte man auf keinen Fall am ersten Tag zu spät in der Arbeit erscheinen – was für einen Eindruck das doch machen würde?! Man kommt an, bleibt aber erst mal einen Moment vor dem Eingang stehen und holt noch einmal tief Luft. Wappnet sich mental und geht dann Richtung neuer Zukunft.

Außer Kontrolle geratener Suchscheinwerfer

Erster ArbeitstagIrgendjemand aus der neuen Zukunft streckt einem auch gleich die Hand entgegen und macht eine kleine Einführung. Die Sinnesreize sind geschärft und während man versucht, sämtliche Hände angemessen zu schütteln und sich all das Gesagte, die neuen Namen etc. so gut es geht zu merken, wandern Kopf und Blick wie bei einem außer Kontrolle geratenen Suchscheinwerfer hin und her. Natürlich versucht man, das so weit es geht zu unterdrücken – denn wie schon vorhin gilt: der professionelle Eindruck zählt! Und bevor man es überhaupt realisiert hat, ist der erste Arbeitstag auch schon wieder vorbei.

Es gibt immer mindestens einen Netten!

Natürlich fehlen hier eine Menge an möglichen und unmöglichen Szenen, aber eines will noch gesagt sein: Jeder fühlt sich etwas unsicher am ersten Arbeitstag. Man fühlt sich gehemmt und das gilt auch für die neuen Arbeitskollegen. Man muss sich ja erst etwas „rantasten“ (bitte, nicht wörtlich nehmen!). Das Gute: Es gibt immer mindestens einen Arbeitskollegen, der sehr offen und sozial ist, sich selbst erinnert wie es ist, neu im Team zu sein und einem gut durch den ersten Tag hilft.

Zum Abschluss noch ein paar Tipps:

  • Erster Arbeitstag was anziehenFalls man wegen der Aufregung nicht schlafen kann: Nicht zusätzlich wahnsinnig machen. Lieber ein gutes, nicht zu aufregendes, Buch lesen und man schläft bald wieder von selbst ein.
  • Die Klamotten-Frage: Das Outfit schon am Vortag bereitlegen. Am besten sind Sachen, in denen man sich wohl fühlt und die natürlich der Arbeit entsprechend sind.
  • Eine nette Geste: Nehmen Sie doch einen selbstgebackenen Kuchen mit. Das sorgt bestimmt schon mal für einen netten Einstieg bei den zukünftigen Kollegen und beim gemeinsamen Kuchenessen kann man sich gleich viel besser kennenlernen.
  • Hilfe annehmen: Seien Sie offen für Ratschläge anderer und im Falle des Falles, notieren Sie sich auch wichtige Infos. Lieber mitschreiben, als sich später an gewisse Sachen nicht mehr zu erinnern, noch dazu wo man zu Beginn regelrecht von Informationen überschüttet wird.

All jenen, die bald ihren ersten Arbeitstag haben, wünsche ich viel Glück, viel Spaß und vor allem eine gute Zeit!

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Redaktion

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