Der Jobmarkt im Mai: Wo gab es die meisten freien Stellen?

von in Arbeitsmarkt am Freitag, 25. Juli 2014 um 10:31

Beworben wird immer – der Erfolg der Jobsuche hängt freilich zu einem großen Teil von der Lage am Arbeitsmarkt ab. Für Bewerber besonders interessant ist die Verteilung der offenen Jobs sowie die Antwort auf die Frage, um welche Branchen es gerade sehr gut oder eben weniger gut bestellt ist. Die Stellenausschreibungen im Mai 2014 zeigt die aktuelle Auswertung von AnzeigenDaten.

April-Einbruch scheint vorbei

Stellenmarkt Entwicklung OesterreichInsgesamt mehr als 30.500 Stelleninserate wurden im Mai 2014 in heimischen Jobbörsen sowie Zeitungen veröffentlicht. Eine Zahl, die vielleicht hoch klingt, im Vergleich zum Vorjahr ist dies jedoch ein leichter Rückgang um ein Prozent. Trotz dieses minimalen Schwundes an Stellenangeboten ist die aktuelle Auswertung positiv zu sehen: Noch im April 2014 gab es sieben Prozent weniger offene Positionen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt, so zeigt die Stellenmarktentwicklung für Österreich, sind die großen Einbrüche vom Vorjahr ausgeblieben. Nach dem weniger rosigen April könnte der heurige Mai einen Positiv-Trend andeuten. Zu erwarten ist, dass der Job-Herbst auch 2014 wieder mehr offene Positionen bringen wird.

Gesundheits- und Sozialwesen hat die Nase vorn

Wo aber gab es die freien Stellen? Die meisten Job-Angebote für Fachkräfte gab es laut der akutuellen Auswertung im Sozialwesen: 1,2 Prozent der Ausschreibungen fielen in diese Branche. 95 Prozent der Inserate wurden übrigens direkt durch die Unternehmen ausgeschrieben, auf einen Personaldienstleister griffen lediglich fünf Prozent der ausschreibenden Arbeitgeber zurück.  Generell gibt es den verhältnismäßig größten Zuwachs neben dem Gesundheits- und Sozialwesen bei Jobs der Kategorie Erziehung und Unterricht. 602 bzw. 630 der Mai-Inserate fielen auf diese beiden Branchen. Dies entspricht einer stolzen Erhöhung von jeweils 25 Prozent. Ebenfalls stark zugenommen (plus 13 Prozent) hat die Nachfrage nach Personal in der öffentlichen Verwaltung. So viel zu den guten Nachrichten, denn es gibt auch Rückgänge bei den Stelleninseraten zu verzeichnen: Diese spürten im Mai vor allem Bewerber für Jobs in den Kategorien „sonstige Dienstleister“ (minus 25 Prozent), „Kunst, Unterhaltung und Erholung“ (minus 21 Prozent) sowie bei einem Energieversorger (minus 14 Prozent).

Bildnachweis: Thinglass /Quelle Shutterstock, AnzeigenDaten

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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