Burn-Out Prävention: Private Aspekte spielen eine große Rolle

von in Arbeitsleben am Donnerstag, 19. März 2015 um 11:40

Immer besser, schneller und effektiver soll gearbeitet werden. Druck und Geschwindigkeit am Arbeitsplatz sorgen im schlimmsten Fall für ein ausgewachsenes Burn-Out. Wer sich vor der Erkrankung schützen möchte, muss laut einer aktuellen IMAS-Studie auch sein Privatleben im Auge behalten. Faktoren zur Burn-Out Prävention sind auch zu Hause und in der Freizeit zu suchen.

Weitere Artikel zum Thema

Prävention in Beruf und Privatleben

Die Arbeitszufriedenheit befindet sich laut IMAS-Studie zwar auf hohem Niveau, trotzdem leiden immer mehr Angestellte unter großem Druck und hoher Geschwindigkeit am Arbeitsplatz. Dem Thema Burn-Out hat das Meinungsforschungsinstitut eine aktuelle Studie gewidmet. Untersucht wurde unter anderem, welche beruflichen und privaten Faktoren dafür sorgen können, dass Burn-out effektiv vorgebeugt wird. Für die Studie wurden 1.011 Personen, darunter 483 unselbstständig Beschäftigte befragt.

Das denken Österreicher über Burn-Out

Der Begriff Burn-Out ist so gut wie jedem Österreicher ein Begriff. Nur 3 Prozent geben an, davon noch nie gehört zu haben. Im Rahmen der Studie wurden den Befragten verschiedene Ansichten zum Thema vorgelegt und abgefragt, welcher man sich anschließen würde. Sieben Prozent machten dazu keine Angaben, der Rest verteilt sich folgendermaßen:

  • „Burn-Out ist sicherlich eine ernstzunehmende Krankheit durch Überlastung im Beruf, für die aber auch private Ursachen verantwortlich sind.“ (48 Prozent)
  • „Burn-Out ist eine schwerwiegende Krankheit und wird sicher duch den steigenden Druck und Geschwindigkeit am Arbeitsplatz häufiger in Zukunft vorkommen.“ (34 Prozent)
  • „Burn-Out ist eine Modeerscheinung und wird oft von den betroffenen Arbeitnehmern vorgeschoben.“ (11 Prozent)

So gelingt die Prävention

Burn-Out Praevention Umfrageergebnis

Wenn es darum geht, Burn-Out vorzubeugen, spielen zahlreiche Faktoren mit. Private genauso wie berufliche. Ausreichend Schlaf und die Fähigkeit, Job von Privatleben zu trennen, sehen die Befragten als wichtigste Voraussetzung zur Prävention. Die Abgrenzung vom Beruf ist vor allem für Beschäftigte mit höherer Bildung ein Thema.

Burn-out Prävention Privat

Mehr als die Hälfte der Befragten denken, dass ein intaktes Familienleben vor Erkrankung schützen kann. Frauen messen den privaten Aspekten zur Vermeidung von Burn-Out übrigens mehr Gewicht bei, als Männer.

 

Bildnachweis: Milles Studio / Shutterstock; karriere.at

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

Durch die Nutzung unserer Angebote erklärst du dich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Mehr erfahren