Kreativer Lesestoff zum Wochenende: „Titel bitte selbst ausdenken“

von in Arbeitsleben am Freitag, 15. April 2016 um 10:30

Was Kindern so leicht fällt, bereitet Erwachsenen oft Kopfzerbrechen: Kreativität. Bernhard Wolff ist Texter, Rückwärtssprecher, Vortragender, Kreativdirektor und Buchautor. Sein neues Buch enthält 157,5 Ideenbeschleuniger und Wolff ist überzeugt: Jeder Mensch kann kreativ sein.

Wir verlosen drei Exemplare des Ratgebers – alle Infos dazu findet ihr im Beitrag unten.

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Titel*

*bitte selbst ausdenken.

157,5 Ideenbeschleuniger hat Bernhard Wolff in sein neues Buch gepackt – und den Titel dabei gleich ausgespart. Denn wer nach der Lektüre vor Ideenreichtum nur so strotzt, darf sich den Buchtitel selbst ausdenken. Bis es soweit ist, stehen zahlreiche Techniken und Impulsgeber für mehr Kreativität zur Verfügung. Beim Durchblättern und Ideenschmieden ist alles erlaubt, eines laut Wolff jedoch nicht: Das ganze Buch von vorne bis hinten durchlesen! Er lädt die Leser dazu ein, Ideenbeschleuniger zufällig auszuwählen. Und wenn etwas nicht gefällt? Einfach weiterblättern. Wir haben uns brav daran gehalten und stellen aus dem Buch fünf der 157,5 Ansätze vor:

Die provokante Ideen-Brechstange

Provokante Aussagen stellen Gewohntes in Frage und können helfen, neue Ideen zu kreieren. Für die „Ideen-Brechstange“ nehmt ihr zuerst eine Selbstverständlichkeit, z.B. aus der Branche, in der ihr tätig seid. Danach formuliert ihr das genaue Gegenteil und überlegt, was passieren muss, damit das Ausgedachte eintritt. Wolff’s Beispiel aus dem Buch: Ein Hotel benötigt keine Betten. Das trifft zu, wenn Gäste dort nicht übernachten, sondern sich nur ausruhen möchten, im Hotel nur Tiere nächtigen oder die Unterkunft nur alternative Schlafmöglichkeiten anbietet. Ein Ansatz – drei neue Ideen.

Muss das so sein?

Ist so! Laut Wolff die kürzeste Killerphrase der Welt – und sie begegnet uns vor allem im Job regelmäßig: Haben wir immer schon so gemacht. Wir müssen realistisch bleiben. Intern kriegen wir das nie durch. Ohren spitzen, Killerphrasen bewusst wahrnehmen und aktiv dagegenfragen: Muss das so sein?

Ewiger Mittelfahrer

Kilometerlang auf einer Spur unterwegs – der mittleren. Mittelspurfahrer sind beharrlich, die Spuren rechts oder links sind für sie keine Alternative. Schon daran gedacht, wie sehr wir gedanklich manchmal auf der Mittelspur unterwegs sind?

Die Macht der kriminelle Energie

Zu Trainingszwecken ist dieses Gedankenspiel absolut erlaubt: Wie können Ziele erreicht werden, müsste man nicht auf Gesetze oder Regeln achten? Bei diesem Brainstorming kommt eure Schurken-Kreativität zum Zug und verhilft so zu – hoffentlich – legalen Ideen.

Killerphrasen: Bewährte Ideen zerpflücken

Kreatives Killerphrasen-Zeitreise-Spiel für eine ganze Gruppe: Der Herausforderung, haltloses Feedback und leere Kritik an sich abprallen zu lassen, nähert man sich mit dieser Idee auf spielerische Weise. Jeder im Team nennt eine Idee, die sich längst erfolgreich durchgesetzt hat, die anderen zerpflücken diese: „Ich möchte ein Telefon entwickeln, mit dem man auch Musik hören, seine Sporteinheit tracken und ins Internet kann.“ Los geht’s! Wer möchte schon ein Gerät mit winzigem Bildschirm verwenden – und sitzen wir nicht schon genug vor dem Computer?

Lust auf noch mehr Ideenbeschleuniger?

Buch Titel bitte selbst ausdenkenWir verlosen drei Exemplare des Buches, dessen Titel ihr euch selbst ausdenken dürft. Einfach bis einschließlich Sonntag, 1. Mai 2016, eine E-Mail mit dem Betreff „Titel selbst ausdenken“ samt Postadresse an marketing@karriere.at senden. Die drei Bücher werden unter allen Einsendungen verlost – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per E-Mail informiert.

Bildnachweis: Brian A Jackson / Shutterstock; Gabal Verlag

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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