BP: Wer soll die ganzen Löcher stopfen?

von in Arbeitsmarkt am Donnerstag, 27. Mai 2010 um 14:31

Im wahrsten Sinne des Wortes muss BP im Golf von Mexiko derzeit einige Löcher stopfen. Da wär der eine oder andere helle Kopf (Neudeutsch auch High Potential genannt) sicherlich hilfreich.

Aber kann man mit so einem ramponierten Image überhaupt noch gute Leute rekrutieren? „Ja, natürlich!“ (keine Werbung), sagt der deutsche BWL-Professor und Employer Branding Experte Christian Beck.

Marke ist nicht gleich Arbeitgebermarke und ausserdem vergessen die Leute schnell. Vor einigen Monaten stand die deutsche Telekom wegen der Bespitzelungsaffäre noch am Medien-Pranger, mittlerweile findet man sie wieder unter den beliebtesten Arbeitgebern für Absolventen. Ein anderes Beispiel ist die Banken- und Finanzbranche. Jeder erinnert sich noch an die Massenkündigungen in der Finanzkrise, heute genießt der gewöhnliche Banker angeblich wieder Beschäftigungsgarantie auf Jahrzehnte hinaus.

Vielleicht suchen die Bewerber auch die Herausforderung? Nicht jeder Arbeitgeber kann mit einer zu lösenden Jahrhundert-Katastrophe werben.

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Michael Feichtinger

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