Richtig bewerben: Zehn Fragen, die Sie sich zur „Marke ICH“ stellen sollten

von in Bewerbung, Jobsuche am Freitag, 12. November 2010 um 11:29

Die Angst vor dem leeren Blatt Papier. Jeder kennt sie. Gerade dann, wenn es um die eigene Bewerbung geht. Ein neuer Lebenslauf muss her, ein inspiriertes Motivationsschreiben, markige Referenzen. Doch wie präsentiert man sich am besten? Welche Stärken hebt man hervor, welche Schwächen kaschiert man wie? Kurz: Es geht um die „Marke Ich“, die man um die eigene Person aufbaut und zu verkaufen versucht. Zehn Fragen, die Sie sich bereits stellen sollten, bevor Sie die Sache mit der Bewerbung angehen.

So wichtig ist die „Marke Ich“ für die richtige Bewerbung

Lediglich fünf Minuten Zeit hat man in der Regel, um sich mit seiner verschickten Bewerbung in einer Personalabteilung als Marke zu präsentieren. Eine kurze Zeitspanne, in denen ein Schriftstück über Karriere oder Nicht-Karriere bei einem Unternehmen entscheidet. Und das wissen auch die meisten, die sich ernsthaft bewerben. Doch wie geht man das „Selbst-Branding“ richtig an? Wie schafft man es, sich richtig zu bewerben? Am besten mit zehn einfachen Fragen, die bei der Suche nach der „Marke Ich“ helfen.

  1. Was sind meine fünf besten Eigenschaften auf fachlicher, beruflicher Ebene?
  2. Welche Charaktereigenschaften zeichnen mich persönlich besonders aus?
  3. Welches sind die drei Dinge, die ich nicht so hervorragend kann? Und: Wie kann ich diese in positivem Licht darstellen?
  4. Welche drei Gründe kann ich nennen, die einem Personalchef klar machen, dass er mich einem anderen Bewerber vorziehen sollte?
  5. Kann ich für mich definieren, welche der genannten Eigenschaften mit meiner Marke als Bewerber zusammenpassen?
  6. Kann ich mein Bewerber-Branding in 30 Sekunden verständlich erklären?
  7. Kann ich meine Top-Leistungen des laufenden Jahres auch belegen (Zeugnisse, Portfolio)?
  8. Welche strategischen Ansatzpunkte habe ich, um meine Marke bei Unternehmen zu positionieren?
  9. Kann ich einen gerissenen Personalchef, der täglich Dutzende Bewerbungen vor sich liegen hat, auch im persönlichen Gespräch überzeugen, dass ich der/die beste für den Job bin?
  10. Welchen Mehrwert bringe ich als künftiger Angestellter meinem Ziel-Unternehmen bei der Umsetzung von dessen Zielen, Werten und Visionen? Und: Kann ich das auch überzeugend kommunizieren?

Bildnachweis: ollyy / Shutterstock

Christoph Weissenböck

Christoph Weissenböck macht Kommunikation bei karriere.at. Und dazwischen Blogposts. Schreiben ist für ihn mehr als ein Job.

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