Beste Chancen für Jobs im Finanz- und Rechnungswesen

von in Arbeitsmarkt am Donnerstag, 6. Februar 2014 um 11:37

Nach den Job-Updates aus den Bereichen IT und Sales kommt heute eine erfreuliche Nachricht vom Jobmarkt im Finanz- und Rechnungswesen: Laut aktueller Studie soll 2014 in diesem Bereich ein Boom-Jahr werden. Neben Nachbesetzungen fallen 2014 vor allem neu geschaffene Positionen ins Gewicht.

Ein Drittel neu geschaffene Positionen

Es wird ein gutes Jahr, für Wechselwillige oder Jobsuchende im Bereich Finanz- und Rechnungswesen: Denn wie die Arbeitsmarktstudie von Robert Half zeigt, planen nicht weniger als 81 Prozent der heimischen Finanzchefs innerhalb der ersten Jahreshälfte neue Fachkräfte einzustellen. Diese geplanten Aufnahmen setzen sich aus Nachbesetzungen (54 Prozent) aber auch aus neu geschaffenen Positionen (27 Prozent) zusammen. Gerade letztere fallen auf, sind dies doch deutlich mehr geplante neue Stellen aus im Vorjahr (19 Prozent).

Stellenabbau geht merklich zurück

Sven Hennige

Sven Hennige

Relativ konstant geblieben ist hingegen der Anteil an Nachbesetzungen für offene Positionen. Erfreulich auch, dass der Stellenabbau in dem Bereich merklich zurück geht. Gab 2013 noch jeder zehnte CFO an, seine Abteilung personell verkleinern zu wollen oder zu müssen, so liegt dieser Wert heuer bei nur mehr drei Prozent. „Die erhobenen Daten sprechen eine eindeutige Sprache. Fachkräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen, die eine berufliche Veränderung anstreben, finden dieses Jahr über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg so gute Arbeitsbedingungen vor, wie schon lange nicht mehr“, kommentiert Sven Hennige von Robert Half die Ergebnisse.

Herausforderung im Recruiting

Jobs im Finanz- und Rechnungswesen„So angenehm die steigenden Jobmöglichkeiten für Bewerber sind, die rekrutierenden Unternehmen stehen vor neuen Herausforderungen. Mit dem steigenden Bedarf an geeigneten Mitarbeitern wird die ohnehin schon schwierige Personalsuche noch aufwändiger.“ Optimistisch hingegen blicken die Finanzchefs der Konjunkturentwicklung im aktuellen Geschäftsjahr entgegen: 84 Prozent der Befragten blicken positiv in die Zukunft, 16 Prozent sehen die Wachstumsperspektiven sogar sehr zuversichtlich. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass der Großteil diese positiven Aussichten für den Geschäftsausbau nutzen möchte. Und hier schließt sich der Kreis – denn für neue Projekte und Initiativen wird auch mehr Personal benötigt. Spannend ist hierbei noch die Tatsache, dass ein knappes Drittel der Finanzchefs die internationale Expansion sowie den Ausbau des Produkt- und Leistungsportfolios plant.

Bildnachweis: Andresr / Shutterstock, Brian A Jackson / Quelle Shutterstock, Robert Half

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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