Der Weg zur Arbeit: Nicht ohne mein Auto!

von in Arbeitsleben am Mittwoch, 18. Juni 2014 um 10:37

Der Weg zur Arbeit – für die meisten Menschen einfach ein notwendiges Übel. Man muss ihn täglich bewältigen, egal wie. Und im schlimmsten Fall bedeutet der Hin- und Retourweg nichts anderes als vergeudete Zeit, die gestresst im Stau und ohne Mehrwert verbracht wird. Womit reisen die Österreicher aber überhaupt zu ihren Arbeitsplätzen an? Eine karriere.at-Studie fand das nun heraus.

Gleich vorweg – ohne Auto würden in Österreich wohl viele Arbeitsplätze einfach leer bleiben. Denn wie eine repräsentative karriere.at-Studie, durchgeführt von marketagent.com, nun erhob, setzen sich drei von vier Arbeitnehmern regelmäßig selbst hinters Lenkrad. Genau ein Drittel benutzt auch regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel, immerhin jeder Neunte fährt mehr oder weniger häufig Fahrrad. Bei der Untersuchung, für die 509 österreichische Arbeitnehmer zwischen 20 und 65 befragt wurden, waren Mehrfachantworten möglich, da viele Menschen ja variieren oder für ihren Arbeitsweg mehrere Verkehrsmittel kombinieren (z.B. Fahrrad+Bus oder Mofa+Zug oder Auto+Zug).

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Was ins Auge sticht: In puncto Mobilität scheinen gängige Klischees und Rollenbilder noch starke Gültigkeit zu haben. So fahren Männer (78,3 Prozent) öfter mit dem Auto als Frauen (69,2 Prozent), während dies bei den Öffis genau umgekehrt ist: Frauen fahren häufiger Bus & Co. (36,9 Prozent) als Männer (29,7 Prozent).

Statussymbol Auto

Dass das Auto nach wie vor als Statussymbol der beruflichen Stellung gesehen wird, kann man aus folgenden Werten herauslesen: Führungskräfte fahren überdurchschnittlich oft mit dem Auto in die Arbeit (83 Prozent), nur jeder Vierte in dieser Gruppe nutzt auch Bus, Straßenbahn und Zug (23,8 Prozent). Der Vergleich zu Nicht-Managern: Diese fahren weniger Auto (70,5 Prozent) und mehr Öffis (37,1 Prozent), was höchstwahrscheinlich auch daran liegt, dass Manager oft über Firmenautos verfügen, die sie für Arbeits- und Heimweg nutzen können.

Bildnachweis: LifePhotoStudio / Quelle Shutterstock, Grafik: karriere.at/Quelle: marketagent.com

Christoph Weissenböck

Christoph Weissenböck macht Kommunikation bei karriere.at. Und dazwischen Blogposts. Schreiben ist für ihn mehr als ein Job.

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