Sechs Gründe warum Arbeitskollegen nerven

von in Arbeitsleben am Donnerstag, 21. Juli 2011 um 11:04

Ein neuer Tag und schon wieder Stress am Arbeitsplatz? Haben auch Sie Kollegen, die Ihre gute Laune schon am Morgen vermiesen? Tagtäglich ärgern wir uns über das Verhalten oder die Arbeitsweise unserer Kollegen, aber welche Gründe erwecken tatsächlich unseren Ärger? Ergebnisse zu dieser Frage liefert uns die „Workplace Survey“ Studie – eine Befragung unter Personal- und Finanzmanagern – mit sechs Hauptgründen warum unsere Kollegen nerven.

Am Arbeitsplatz kommen oft viele unterschiedliche Charaktere zusammen, die ihre Arbeit auf individuelle Art und Weise erledigen. Natürlich stört gerade am Arbeitsplatz die ein oder andere Eigenschaft der Kollegen. In Österreich etwa ist es für Personal- und Finanzmanager besonders ärgerlich, wenn Mitarbeiter Ihre Arbeit nicht gründlich genug erledigen oder sich mit den Federn anderer schmücken.

Ungenaues oder nicht gründliches Arbeiten

Jeder Dritte ist laut Studie genervt, wenn angeforderte Informationen nicht gründlich ausgearbeitet werden oder lückenhaft sind. Außerdem nervt es Österreichs Personal- und Finanzmanager, wenn delegierte Aufgaben fehlerhaft oder unvollständig abgegeben werden. Dadurch gibt es statt der erhofften Entlastung nur noch mehr Arbeit, die dann den Zeitplan durcheinander wirbelt.

Ideen anderer als die eigenen präsentieren

Wer kennt das nicht: Man hat eine Idee und murmelt sie vor sich hin. Der Kollege hat es gehört und gibt sie bei der nächsten Sitzung als die eigene aus. 27 Prozent der Studienteilnehmer kennen diese Situation und ärgern sich maßlos darüber. Schließlich stünde die Anerkennung dem zu, der den Geistesblitz hatte. Was daraus folgt ist eine Verschlechterung des Arbeitsklimas, da die Kollegen nicht mehr offen miteinander reden können – aus Angst wieder umgangen zu werden.

Eigenes Handeln überdenken

Jeden fünften Befragten ärgert es, wenn ein Kollege unüberlegt und rücksichtslos handelt. Das kann von ständig klingelnden Handys über regelmäßiges Zuspätkommen bis hin zur Beteiligung an Klatsch und regelmäßigen Krankheitstagen reichen. Auch das Auftürmen von Geschirr auf dem eigenen Schreibtisch erzürnt die Mitarbeiter.

„Es ist verständlich, dass man sich nicht mit jedem Kollegen gleich gut versteht. Schließlich prallen am Arbeitsplatz meist ganz verschiedene Persönlichkeiten aufeinander. Bestehen aber größere Differenzen, sollten diese klar und deutlich angesprochen werden“, erklärt Darren Payne, Associate Director bei Robert Half International.

Ärger am Arbeitsplatz ist ein Teufelskreis, der aus einer Kleinigkeit entsteht und schwer zu bremsen ist. Wer entkommen will, muss versuchen, sich in die Lage des betroffenen Kollegen hineinzuversetzen und dadurch das eigene Handeln überdenken. Solange man mit Menschen arbeitet, wird es immer wieder zu Reibereien kommen. Wichtig ist, mit der betroffenen Person darüber zu reden, anstatt den Ärger totzuschweigen.

Was ärgert Sie an Ihren Kollegen? Finden Sie sich in unseren Beispielen wieder oder sind es ganz andere Dinge die Sie nerven?

Redaktion

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