Im Zeitraum von August bis Oktober 2009 wurden das dritte Jahr in Folge in Österreich insgesamt 110 Praktikanten über ihre Zufriedenheit mit ihrem Arbeitgeber befragt. Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft KPMG Alpentreuhand GmbH konnte sich in der Gesamtbewertung noch vor dem Mitbewerber PricewaterhouseCoopers AG sowie dem Industrieunternehmen Knorr Bremse GmbH den ersten Platz sichern.
Die Studie wurde von dem von Studenten geführten Unternehmen uniforce Junior Enterprise Vienna (www.uniforce.at) unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Dr. Johannes Hahn in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftspsychologie der Universität Wien durchgeführt.
Entscheidend für die Bewertung war eine anonyme Befragung der studentischen Praktikanten im Zeitraum von August bis Oktober 2009. Die Befragten bewerteten ihre Praktika hinsichtlich der sechs Kriterien Arbeitsbedingungen, Arbeitsklima, Arbeitskollegen, Arbeitstätigkeit sowie Betreuung und Auswahlprozess. Die teilnehmenden Unternehmen hatten außerdem die Möglichkeit, von uniforce eine Stärken-Schwächen-Analyse durchführen zu lassen.
Die Bekanntgabe des Rankings sowie die Auszeichnung der Gewinner fand am Donnerstag im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung (www.placetoperform.at) im Haus der Industrie statt. Ein vorhergehender Expertendialog setze sich mit dem Thema „Praktika & Wirtschaftskrise“ auseinander.
Moderiert von Nikolaus Koller von der KarriereLounge der Tageszeitung "Die Presse" diskutierten Prof. Dr. Wolfgang Elšik vom Institut für Personalmanagement der Wirtschaftsuniversität Wien, Judith Novak von ANOVA HR Consulting, Mag. Esther Brandner-Richter von Ernst&Young und Andreas Preuer vom Uni Management Club Wien. Einig war man sich darüber, dass Unternehmen nicht auf Praktikantenstellen verzichten sollten, weil diese nach wie vor eine wichtige Möglichkeit darstellen, zukünftige Mitarbeiter an ein Unternehmen zu binden.
Studienleiter Victor Heinisch resümierte: „Besonders im Jahr der Krise war es uns wichtig, Unternehmen wieder die Möglichkeit zu bieten, ihren Fokus auf die Mitarbeiter zu legen. Wer langfristig erfolgreich sein will, muss sich schon heute die besten Köpfe sichern – dabei stellt „place to perform“ eine wichtige Unterstützung dar.“
Laura Petschnig/uniforce


