Trotz der ersten Enttäuschung sollten Sie nicht gleich den Kopf hängen lassen, sondern die Absage als Chance sehen, um etwas zu verändern. An sich, an Ihrem Anschreiben, an Ihrem Lebenslauf, an der äußeren Form.......
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1. Die Absage ohne persönliches Gespräch
Unterziehen Sie Ihre Bewerbungsmappe einem gründlichen Check!
Mögliche Fehlerquellen:
- Ist mein Lebenslauf gut strukturiert?
- Sind die Angaben zur Aus-/Weiterbildung vollständig?
- Ist die Berufserfahrung klar formuliert?
- Wie wirkt mein Foto?
- Ist mein Anschreiben aussagekräftig und individuell genug?
- (Vorsicht: individuell hat nichts mit originell zu tun)
- Haben sich Rechtschreibfehler eingeschlichen?
- Oder suchen Sie überhaupt nach dem Job, der zu Ihrem Profil passt?
- Welche Aus-/Weiterbildung könnte hilfreich sein, um Ihr Profil „aufzufetten“? u.a.
2. Die Absage nach dem persönlichen Gespräch
Lassen Sie sich Ihre Bewerbungsgespräche noch einmal durch den Kopf gehen!
Mögliche Fehlerquellen:
- Habe ich mich ausreichend an die Ausschreibung erinnern können?
- Hatte ich Fragen zur Position oder zum Unternehmen?
- War ich auf allgemeine Fragen zum Unternehmen vorbereitet?
- Wie habe ich meinen bisherigen Karrierepfad präsentiert?
- Was hätte ich nicht sagen sollen?
- War ich zu nervös, zurückhaltend oder gar arrogant? u.a.
Sie können Ihr Bewerbungsgespräch ruhig üben z.B. vorm Spiegel & lassen Sie sich Feedback geben! Auch die Literatur hält hier einiges an Möglichkeiten bereit.
3. Feedback unmittelbar nach dem persönlichen Gespräch einholen
Gehen Sie davon aus, mit dem Personalisten haben Sie einen „Profi“ vor sich, der für Sie sehr hilfreich sein kann. Er kennt den Stellenmarkt – er hat Kontakte – er sieht weitere Möglichkeiten, auch Chancen; holen Sie gerade von ihm Feedback ein.
Sprechen Sie ihn gezielt an! Fragen Sie, was Sie besser machen könnten!
Denn - was soll schon passieren?
4. Die Absage an sich
Absagen werden aufgrund der Vielzahl an Bewerbungen kaum individuell verfasst, drum interpretieren Sie in den Inhalt („aufgrund der Vielzahl an Bewerbungen“, „trotz hoher Qualifikation“ .....) nichts hinein!
Denken Sie stets daran:
„Der Personalist bereitet sich auf das Gespräch mit Ihnen vor, tun Sie es auch!“
Mag. Andrea Starzer MBA (2009)
www.jobshui.com


