Vorstellungsgespräch

Die 10 wichtigsten Fragen

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Die Gründe dafür sind einfach: Einerseits gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Fragen, die auf genau die Information abzielen, die Ihr potentieller Arbeitgeber braucht, um sich ein Bild von Ihnen zu machen. Zum anderen bereiten sich die Chefs oder Personalabteilungen ähnlich vor und lesen die gleichen Interviewleitfäden oder besuchen die gleichen Fortbildungen.
 
Der Fragenkatalog ist begrenzt und steht bereits vorher fest. Machen Sie sich daher mit diesen Standards vertraut und nutzen Sie die Chance, bereits vorab passende Antworten zu formulieren/überlegen/vorzubereiten.
 
Die zehn wichtigsten Fragen:
 

1.     Erzählen Sie uns etwas über sich! (Was für ein Mensch sind Sie?)

2.     Warum bewerben Sie sich für diese Aufgabe/Position?

3.     Warum sind Sie für uns der richtige Kandidat?

4.     Was erwarten Sie für sich, von uns, von dem Job?

5.     Was sind Ihre Stärken/Schwächen?

6.     Worauf sind Sie stolz, was sind Ihre Erfolge/Misserfolge?

7.     Was möchten Sie in 3/5/10 Jahren erreicht haben?

8.     Warum haben Sie diesen Beruf/Branche/Arbeitgeber/Arbeitsschwerpunkt bzw. Studium gewählt?

9.     Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

10. Welche Fragen haben Sie an uns?

 
Das Fragenrepertoire für jede der zehn Phasen des Vorstellungsgespräches ist begrenzt. Für den Gesamt-Pool von maximal etwa 75 Fragen gilt: Nicht alle können Ihnen auf einmal in einem ersten Gespräch gestellt werden. Rechnen Sie mit einer Auswahl von etwa 20 bis 30 Fragen pro Interview. Die wichtigsten zehn Kernfragen kommen in fast allen Gesprächen zum Einsatz.
 
Aber auch durch eigene Fragen können Sie das Interview/Gespräch und dessen Verlauf entscheidend mit beeinflussen. Hilfreich ist es in jedem Fall, Frage- und Antworttechniken zu beherrschen und zu wissen, wie man auf unangenehme Fragen flexibel reagieren kann.
 
Tipp: Auf zwei wichtige Situationen sind die meisten Bewerber oft schlecht vorbereitet.

Erstens: wenn sich plötzlich das Frage-Antwort-Spiel umkehrt und man selbst aufgefordert wird, Fragen zu stellen.
Zweitens: wenn es um die Frage nach den Gehaltsvorstellungen geht.

Informieren Sie sich also. Nur wer Bescheid weiß, kann auch Fragen stellen. Und wer keine Vorstellung hat, welches Gehalt der angestrebten Position entspricht, steht dumm da. Bedenken Sie stets: Nicht nur Sie selbst befinden sich im Vorstellungsgespräch auf dem Prüfstand, sondern auch Ihr potentieller zukünftiger Arbeitgeber und Arbeitsplatz. Beide können sich unter Umständen als ganz schön neurotisch präsentieren/erweisen und dann ist es besser, Sie entscheiden sich gegen den Job.

 

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