Bewerbungsunterlagen

Das Bewerbungsfoto

Auch die Optik zählt
istockphoto

Mit einem gelungenen Bewerbungsfoto kann sich ein potentieller Arbeitgeber im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von Ihnen machen. Es geht dabei nicht um einen Schönheitswettbewerb, sondern um etwas viel Wichtigeres: Sympathie. Denn für einen Personalchef ist nicht nur Ihre fachliche Kompetenz, sondern auch Ihre persönliche Ausstrahlung wichtig. Passen Sie von Ihrem Typ her in die Firma? Sieht man Ihnen an, dass Sie auch schwierige Anforderungen souverän meistern werden? Vermitteln Sie Energie und Leistungsbereitschaft?

 
Sind Sie dem Betrachter sympathisch, sieht ein Personalchef vielleicht großzügiger über kleinere Mängel in Ihrem Lebenslauf hinweg (z.B. wenig Berufserfahrung oder kleinere Lücken im Lebenslauf etc.), wenn er Ihnen aufgrund Ihrer Ausstrahlung zutraut, trotzdem auch schwierige Situationen an Ihrem neuen Arbeitsplatz bestmöglich zu meistern.

Ein Foto, das all das schafft, lassen Sie am besten einen professionellen Fotografen machen. Folgende Tipps helfen Ihnen bei der Vorbereitung für Ihr perfektes Foto:
 
  • Der richtige Zeitpunkt

    Wählen Sie für den Fototermin einen Tag, an dem Sie sich gut in Form fühlen. Mit dickem Kopf oder (psychischem oder zeitlichen) Druck im Nacken wird es Ihnen schwer fallen, das nötige Selbstbewusstsein zu vermitteln, ohne aufgesetzt zu wirken.
     
  • Der richtige Gesichtsausdruck

    Vielen Menschen ist es unangenehm, fotografiert zu werden. Denken Sie einfach dabei an die positiven Folgen, die eine erfolgreiche Bewerbung für Sie hat – neue, spannende Aufgaben, ein gesichertes Einkommen, die Anschaffung eines neuen Autos etc. Das wird sich auch in Ihrem Gesichtsausdruck widerspiegeln. Unterstützen Sie das, indem Sie direkt in die Kamera sehen und so lächeln, als hätten Sie Ihren Arbeitsvertrag schon in der Tasche.
     
  • Die richtige Kleidung

    Wählen Sie ein möglichst modisch-dezentes Outfit für Ihr Foto, das sowohl zu Ihrem Typ als auch zu der betreffenden Stelle passt. Sind Sie sich unsicher, holen Sie sich den Rat eines Freundes oder des Fotografen ein. Es empfiehlt sich, eine Auswahl an Kleidungsstücken mitzunehmen, falls Sie sich bei unterschiedlichen Arbeitgebern bewerben wollen. Es passt nicht jede Kleidung zu jedem Betrieb. Achten Sie auf Sauberkeit und vor allem auf dezente Farben.
     
  • Das richtige Erscheinungsbild

    Sorgen Sie für eine gepflegte Erscheinung. Dazu gehört eine frische Rasur und eine gutgeschnittene Frisur, die Ihr Gesicht zwar umrahmt, aber nicht verhüllt. Vor allem die Augen sollten gut zu sehen sein. Für die Damen empfiehl sich ein dezentes Make-Up und eine schlichte Frisur. Denn ein Personalchef möchte Sie gern wiedererkennen können.
     
  • Die richtige Wahl – Farbe oder Schwarz-Weiß?

    Das bleibt natürlich Ihnen überlassen. Psychologen haben jedoch festgestellt, dass Schwarz-Weiß-Fotos sympathischer wirken und eher die Neugierde wecken. Ist Ihnen Farbe lieber, sind dezente Farben natürlich umso wichtiger.
     
  • Das richtige Format

    Das Idealformat für Ihr Bewerbungsfoto ist sechs mal vier Zentimeter. Ist Ihr Foto größer oder kleiner, lässt das eventuell auf eine Über- oder Unterschätzung Ihrer Person schließen. Ein Manager, der sich mit einem fingernagelgroßen Foto bewirbt, wird entweder als geizig oder als wenig selbstbewusst eingestuft werden. Einer Aushilfskraft, die sich mit einem halbseitigen Foto bewirbt, wird man einen Hang zum Größenwahn unterstellen.
     
  • Die richtige Platzierung

    Gönnen Sie Ihrer Ausstrahlung den nötigen Raum. Ein Deckblatt ist der richtige Platz, um sie voll zur Geltung kommen zu lassen, ohne dass allzu viel Text von Ihrem Gesicht ablenkt. Sie können das Foto natürlich auch an einem anderen Ort platzieren – im Lebenslauf beispielsweise.
     
Machen Sie sich selbst ein Bild von den Möglichkeiten und entscheiden Sie, was am besten zu Ihnen passt.

 

 

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