Inhalt des Lebenslaufs:
- Persönliche Daten (Vor- und Zuname, Geburtsdatum und -ort) Angaben zum Familienstand sind nicht zwingend, Erwähnung der Eltern und Geschwister nicht mehr üblich. Auch die Erwähnung Ihrer Nationalität ist überflüssig, wenn Sie aus Deutschland sind und einen typischen Namen haben.
- Schulbildung (absolvierte Schulen und Abschlüsse) Bewerber mit langjähriger Berufserfahrung sollten allerdings auf die Angabe der Grundschule etc. verzichten.
- Hochschulstudium (Fächer, Universität, Abschlüsse, Thema der Abschlussarbeit)
- Berufsausbildung (Art der Berufsausbildung, Ausbildungsfirma und -Institutionen mit Ortsangabe)
- Berufstätigkeit (Position, Art der Tätigkeit, Arbeitgeber mit Ortsangabe)
- berufliche Weiterbildung (nur im Zusammenhang mit Ihrem Beruf)
- außerberufliche Weiterbildung, Fremdsprachen und Computerkurse sind immer gern gesehen, Ihre Kenntnisse über das Leben nach den Mondphasen sollten Sie lieber für sich behalten
- Sonderinformationen (z. B. Auslandsaufenthalte)
- Besondere Kenntnisse (z. B. Fremdsprachen, EDV etc.)
- Hobbys/Interessen (ehrenamtliches, soziales Engagement, Sport, Politik etc.)
- Ort, Datum, Unterschrift (leserlich und mit blauer Tinte)
Die zwei Varianten einer gelungen Präsentation
Grundsätzlich haben Sie zwei Möglichkeiten, Ihren Lebenslauf zu gliedern.
Mit einem chronologischen Lebenslauf schildern Sie Ihren beruflichen Werdegang in zeitlicher Abfolge – wahlweise vom Beginn bis zu Ihrer letzten Station (deutsche Form) oder umgekehrt (amerikanische Form). Die amerikanische Form hat ihren Vorteil, weil die Aufmerksamkeit des Personalchefs anfangs am größten ist und er die aktuellsten Informationen über Ihre beruflichen Stationen so am schnellsten erhält.
Haben Sie Lücken in Ihrem Lebenslauf oder weist er keine Geradlinigkeit in Ihrer beruflichen Orientierung auf, empfiehlt sich die zweite Variante – das Arbeiten mit Oberbegriffen. Dabei ordnen Sie Ihr Berufsleben nach bestimmen Themenschwerpunkten wie Ausbildung, berufliche Stationen, besondere Fähigkeiten etc. Mit dieser Methode fallen zeitliche "Löcher" oder ein fehlender "roter Faden" nicht so schnell ins Auge.
Egal für welche Variante Sie sich entscheiden: Richten Sie sich in der Auswahl Ihrer Angaben immer nach dem verlangten Stellenprofil und bringen Sie auch Ihre Motivation und Lernbereitschaft immer damit in Zusammenhang. Ihr Lebenslauf sollte dabei vier Seiten nicht überschreiten.



